Bild: Daniele Giustolisi/RUHR24

Die monatelange Baustelle am Ostwall in Dortmund hat bald ein Ende. Doch die nächste Vollsperrung ist schon in Sicht.

  • Der Ostwall muss wegen des Evangelischen Kirchentags wieder mehrfach gesperrt werden.
  • Die Sanierung ist ansonsten fast abgeschlossen.
  • Die Stadt investiert 2 Millionen Euro, 90 Prozent davon sind vom Bund gefördert.

Seit elf Monaten baut die Stadt Dortmund an einer der wichtigsten Straßen der Westfalenmetropole. Jetzt ist ein Ende in Sicht. Pünktlich zum Evangelischen Kirchentag will die Stadt alle Fahrbahnen freigeben.

Doch freie Fahrt gibt es dann nur mit Einschränkung. Denn zum Evangelischen Kirchentag sperrt die Stadt den Ostwall aus anderen Gründen erneut. Ganze sechs Tage gibt es immer mal wieder Einschränkungen für den Verkehr.

Sperrungen am Ostwall beginnen am 15. Juni

Sie beginnen am 15. Juni (20 Uhr) und enden am 21 Juni (7 Uhr).

So kommt es am 15. Juni (Samstag) ab 20 Uhr zur ersten großen Sperrung im Bereich Schwanen- und Ostwall. Dort finden Aufbauarbeiten für die große Bühne zum Eröffnungsgottesdienst des Deutschen Evangelischen Kirchentages statt.

Bis zum 23. Juni kann es immer mal wieder zu temporären Sperrungen kommen, teilt die Stadt mit.

Im Stadtgebiet weisen Schilder auf die Sperrung in der Dortmunder Innenstadt hin. Es sind Umleitungen eingerichtet. Sperrungen müssen zum Beispiel für den Auf- und Abbau der Bühne eingerichtet werden. Aber auch Sicherheitsvorkehrungen erfordern hin und wieder Sperrungen des Walls.

Stadtmauer von Dortmund offengelegt

Nach Ende des Kirchentages, dürfen sich die Dortmunder dann auf einen neuen – und hoffentlich nicht mehr gesperrten – Ostwall freuen. Bei dessen Sanierung wurden Reste der alten Dortmunder Stadtmauer gefunden. Von der ist inzwischen aber nichts mehr zu sehen.

Stattdessen erwarten Verkehrsteilnehmer neuer sogenannter „Flüsterasphalt“; neue Kanäle (unter der Erde); breitere Mittelstreifen mit neuen Bäumen (Winterlinden) und höhere Bordsteine an den Mittelstreifen.

Die Kosten für die Erneuerung der Fahrbahn und des Straßenentwässerungskanals betragen rund 2 Mio. Euro. Sie werden im Zuge des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes mit 90 Prozent durch den Bund gefördert.