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Sascha Krolzig, Neonazi aus Dortmund, ist am Freitag (28. Juni) erneut zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Grund waren rassistische Beleidigungen und eine Kneipenschlägerei vor drei Jahren.

  • Der Neonazi Sascha Krolzig muss für 14 Monate ins Gefängnis.
  • Er hatte 2016 einen Kneipengast rassistisch und antisemitisch beleidigt und wollte ihn angreifen.
  • Es ist nicht der erste Knastaufenthalt für den Bundesvorsitzenden der Kleinstpartei „Die Rechte“.

Weil er einen Kneipengast rassistisch beleidigt hat und ihn angreifen wollte, muss Sascha Krolzig erneut hinter Gitter. Wie die Zeit berichtet, verurteilte ihn das Amtsgericht Dortmund zu 14 Monaten Haft ohne Bewährung.

Neonazi aus Dortmund versuchte, Gast ein Bierglas ins Gesicht zu werfen

Zusammen mit zwei weiteren Neonazis aus Dortmund und Bielefeld hatte er bei einer Kneipenschlägerei im Jahr 2016 einen anderen Gast beleidigt. Als dieser gehen wollte, soll Krolzig versucht haben, ihm einen Bierkrug ins Gesicht zu schleudern. Zuvor soll er mit seiner rechtsradikalen Gesinnung geprahlt haben.

Weil die Neonazis einen Platzverweis ignoriert und sich gegen die Festnahme gewehrt hatten, wurde den Neonazis auch Gefangenenbefreiung vorgeworfen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich Dortmunder Neonazis wegen Volksverhetzung verantworten müssen.

Krolzig ist bereits mehrfach vorbestraft

Wegen seines umfangreichen Vorstrafenregisters habe die Richterin die Strafe des heute 32-Jährigen laut dem Bericht nicht zur Bewährung aussetzen können. Als strafmildernd erkannte sie jedoch an, dass Krolzig betrunken war.

Krolzig ist Bundesvorsitzender der Kleinstpartei „Die Rechte“. Er wurde bereits als 17-Jähriger zu einer Jugendstrafe ohne Bewährung verurteilt. Erst im Februar 2018 kam eine Haftstrafe wegen Volksverhetzung und Beleidigung hinzu. Der Dortmunder Polizeipräsident will die Neonazis in Dorstfeld jetzt mit Videokameras überwachen lassen.

Auch ein weiterer Dortmunder Neonazi. Steven F., wurde vor kurzem zu einer Haftstrafe verurteilt.