Inzidenz steigt

Dortmund: Corona-Zahlen schießen in die Höhe – „Anfang der vierten Welle“

In Dortmund steigen die Corona-Zahlen weiterhin rasant an. Doch das ist erst der Anfang, meint ein Experte.

Dortmund – Die Stadt meldet für den Freitag (20. August) 122 weitere positive Testergebnisse. Damit wächst der Gesamtbestand der positiven Corona-Tests in Dortmund auf 29.823. Die aktuellen Zahlen seien aber erst der Anfang der vierten Pandemie-Welle, so ein Experte.

Corona-Zahlen für Dortmund: Inzidenz wächst weiter

Die aktuellen Corona-Zahlen teilen sich wie folgt auf:

  • 1053 Personen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert
  • 28.375 Menschen gelten als genesen
  • 1592 Menschen befinden sich Quarantäne
  • 25 Dortmunder werden stationär behandelt, darunter acht intensivmedizinisch und sechs davon mit Beatmung

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der Methodik des Robert Koch-Instituts (RKI) wird der Inzidenz-Wert für Freitag 121,5 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI ist allerdings erst ab 0 Uhr abrufbar.

Bis dahin sind leichte Abweichungen möglich. Die Inzidenz spielt bei der Festlegung der Maßnahmen aber nur noch bedingt eine Rolle. So gelten in NRW ab einem stabilen Wert von 35 strengere Corona-Regeln. Dortmund liegt deutlich darüber.

Dortmund: Aktuelle Corona-Zahlen – So verteilen sich die Virus-Varianten

Bisher wurden in Dortmund insgesamt 6.539 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen. Davon 5.848 Fälle mit der Alpha-Variante (B.1.1.7), 9 Fälle mit Beta-Variante (B.1.351), 5 Fälle mit Gamma-Variante (B.1.1.28.1 - P.1) und 677 Fälle mit Delta-Variante (B.1.617.2).

Die Ermittlung der Virus-Mutanten dauert mehrere Tage. Die Zahlen zeigen daher keine tagesaktuellen Neuinfektionen.

Vierte Corona-Welle in Dortmund: Die aktuellen Zahlen sind erst der Anfang

Das RKI hat schon eine Einschätzung geteilt, laut der sich eine vierte Corona-Welle in Deutschland entwickelt. Laut der Stadt Dortmund gelte das im besonderen Maße für Dortmund. „Wir sehen einen starken Anstieg der Infektionszahlen“, so Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes. „Und wir gehen fest davon aus, dass es erst der Anfang der Welle für Dortmund ist.“

Daher gelte, sich weiterhin an die allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln zu halten. Die AHA-Regeln sollten sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Rahmen berücksichtigt werden.

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