Neue Pläne

Dortmund: CDU und Grüne wollen neue Wohnungen – aber nur nicht für jeden

Die Grünen und die CDU wollen Ausbildungsberufe in Dortmund mit Azubi-Wohnheimen stärken.
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Die Grünen und die CDU wollen Ausbildungsberufe in Dortmund mit Azubi-Wohnheimen stärken.

Die Grünen und die CDU wollen Ausbildungsberufe in Dortmund mit Azubi-Wohnheimen stärken.

Dortmund – In Dortmund gibt es aktuell über 12.000 junge Menschen in dualen Berufsausbildungen. Laut Bundesinstitut für Berufsausbildung verdienen sie im Schnitt im ersten Jahr 871 Euro. Das Gehalt reicht oft nicht aus, um über die Runden zu kommen (mehr News in NRW bei RUHR24).

Dortmund: CDU und Grüne machen sich für Auszubildende stark – Azubi-Werke und Wohnheime

Aus diesem Grund haben die Grünen in Dortmund gemeinsam mit der CDU einen Antrag zur Gründung eines Azubiwerks und zum Bau von Azubi-Wohnheimen in Dortmund gestellt, wie aus der Pressemitteilung der Parteien hervorgeht.

„Genauso wie wir Studierende mit einem Studierendenwerk und Studierenden-Wohnheimen unterstützen, wollen wir auch klassische Ausbildungsberufe mit gleichwertigen Angeboten stärken‘‘, so die Ratsmitglieder Martina Stackelbeck (Grüne) und Udo Reppin (CDU).

Daher solle in Zusammenarbeit der Parteien und der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und weiteren Unternehmensverbänden eine private Stiftung, das „Azubiwerk Dortmund“, gegründet werden (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Dortmund: CDU und Grüne machen sich für Azubis stark – Pädagogische Unterstützungsangebote

Aufgrund einer Vielzahl an minderjährigen Azubis sei zudem geplant, dass Einrichtungen wie das Jugendberufshaus oder auch Sport- und Jugendvereine an der Konzeption des Azubiwerks mitwirken.

Diese pädagogischen Unterstützungsangebote für Auszubildende würden mit Berufsschulen vernetzt werden und durch Kooperationen mit Jugendvereinen einen Ausgleich zu der täglichen Arbeit bieten.

Dortmund: CDU und Grüne machen sich für Azubis stark – Hintergründe und Aussichten

Die Parteien erhoffen sich nach eigenen Angaben durch die angedachten Angebote eine langfristige Bindung Auszubildender an Dortmund. Zudem solle der Dortmunder Ausbildungsmarkt an Attraktivität gewinnen, wodurch der Ausbildungsnachwuchs für die Dortmunder Wirtschaft gesichert werde, wie die Ratsmitglieder beider Parteien erklären.

Die Verwaltung soll nun den gemeinsamen Auftrag der Parteien umsetzen und am 14. und 15. September die zuständigen Ausschüsse über den aktuellen Stand informieren, so die Parteien.

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