Dortmund: Wieder illegale Rennen auf Wall - Polizei kassiert vier Autos ein

Der Königswall in Dortmund mit Blick auf den U-Turm. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24
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Der Königswall in Dortmund mit Blick auf den U-Turm. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Dortmund/NRW - In Dortmund stoppte die Polizei in der Nacht zu Freitag gleich mehrere Fahrer, die mutmaßlich an illegalen Autorennen auf dem Wall beteiligt waren.

Die Polizei Dortmund hatte es in der Nacht zum heutigen Freitag (25. Oktober) gleich mit zwei illegalen Autorennen auf dem Wall in der Innenstadt zu tun.

  • Die Fahrer beschleunigten teilweise auf geschätzte 100 km/h innerorts.
  • Insgesamt vier Führerscheine und Autos wurden beschlagnahmt.
  • Einen Auto-Fahrer aus Lünen erwischte die Polizei gleich zweimal.

Dortmund: Auffälliger BMW auf Wall gesichtet

Zunächst fiel der Polizei am späten Abend ein junger Mann in einem BMW auf, der mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit auf dem Wall unterwegs war.

Auch rote Ampeln brachten ihn nicht zum anhalten, wie die Polizei berichtet. Die Beamten verloren ihn aber zunächst aus den Augen.

Autos fuhren mit 100 Sachen über den Wall in Dortmund

Gegen 23.10 Uhr bemerkten sie den selben BMW-Fahrer erneut: Nahe dem Schwanenwall und dem Brüderweg stand der Wagen vor einer roten Ampel, neben ihm ein zweiter BMW. Bei Grün fuhren beide gleichzeitig los.

In Höhe der Bornstraße überholte ein BMW den anderen mit geschätzten 100 km/h. Die Polizei konnte den überholenden Wagen in Höhe der Brinkhoffstraße anhalten und im weiteren Verlauf auch das andere Auto zum Stehen bringen.

Illegale Autorennen scheinen sich zu häufen

Die Polizeibeamten beschlagnahmten daraufhin die Führerscheine  und die Autos der beiden Männer, den eines 24-jährigen Dortmunders und den eines 20-Jährigen aus Lünen. Letzteren sollten die Beamten in dieser Nacht nicht zum letzten Mal sehen.

Der Vorfall ist nicht das erste Autorennen in diesem Monat, das von der Polizei Dortmund unterbrochen wurde. Am Burgwall bauten die Möchtegern-Rennfahrer sogar einen Unfall.

Dortmund: Zwei weitere Fahrer gestoppt

Gegen 3 Uhr ließ ein dritter BMW-Fahrer den Motor seines Wagens mehrfach aufheulen, als er auf dem Wall an einer roten Ampel stand. Bei Grünlicht beschleunigte er schnell auf über 100 km/h (erlaubt ist Tempo 50), ein Audi schloss sich im daraufhin an.

Die beiden Fahrzeuge waren hintereinander mit konstant hoher Geschwindigkeit unterwegs - rote Ampeln waren auch hier zunächst kein Hindernis. In Höhe der Straße Burgtor musste das Duo schließlich verkehrsbedingt halten.

Mutmaßlicher Rennfahrer in Dortmund hat noch nicht genug

Die Polizei nutzte diese Gelegenheit und beschlagnahmte von beiden Fahrern ebenfalls die Führerscheine sowie die Pkw.

Ein Wiedersehen gab es noch dazu: Der 20-jährige Lüner saß nun als Beifahrer im Audi. Er hatte die Lust auf rasante Fahrten wohl noch nicht verloren.

Vor dieser fiesen Masche warnt aktuell die Polizei Dortmund. Besitzer von Autos mit sogenannten Keyless-Systemen sollten gewarnt sein.