Preise steigen

Westbad in Dortmund bleibt bis auf weiteres geschlossen

Südbad Dortmund Hallenbad
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Das Südbad ist nur noch eines von zwei Hallenbädern in der Dortmunder Innenstadt. (Archiv)

Das Westbad in Dortmund-Dorstfeld bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Das teilt die Stadt Dortmund mit. Grund sind Personalprobleme.

Dortmund – Wer sich derzeit mit Badehose und Schwimmbrille auf den Weg ins Westbad in Dortmund macht, der steht vor verschlossenen Türen. Denn das Hallenbad in Dorstfeld bleibt wohl noch länger geschlossen, wie die Stadt Dortmund am Mittwoch (9. November) mitteilt.

Westbad in Dortmund-Dorstfeld bleibt wegen Personalengpass geschlossen

Wegen der Energiekrise wurden die Öffnungszeiten des Westbads in Dortmund bereits angepasst. Es hatte, abgesehen vom Wochenende, zuletzt nur noch ab dem Nachmittag geöffnet. Zudem wurde, wie in den anderen Bädern, die Wassertemperatur gesenkt, um Energiekosten zu sparen.

Doch das ist nicht das einzige Problem. Seit Monaten muss die Stadtverwaltung Dortmund immer wieder Bäder schließen, weil das Personal fehlt. Beim Westbad ist die Situation so dramatisch, dass unklar ist, wann es überhaupt wieder öffnen kann.

Dazu schreibt die Stadt Dortmund in einer Pressemitteilung: „Das Westbad verfügt durch krankheitsbedingte, dauerhafte Ausfälle von Mitarbeiter*innen sowie die altersbedingte Fluktuation und der mangelnde Fachkräftenachwuchs zurzeit nur noch über einen Personalbestand von zirka 40 Prozent.“

Eröffnung vom Hallenbad Wischlingen verzögert sich, Preise steigen

Doch für Badegäste gibt es in Dortmund einige Alternativen, etwa die Hallenbäder in den Stadtteilen. Für die Dorstfelder dürfte vor allem das neue Bad im Revierpark Wischlingen attraktiv sein, das nur rund einen Kilometer entfernt vom Westbad liegt. Dort sowie im Südbad sollen die übrigen Mitarbeiter des Westbads künftig eingesetzt werden.

Das Südbad ist nur noch eines von zwei Hallenbädern in der Dortmunder Innenstadt. (Archiv)

Das Problem: Bis sie in dem Bad in Wischlingen planschen können, müssen sich die Dortmunder noch gedulden. Die Eröffnung verschiebt sich laut der Stadt Dortmund auf das Frühjahr 2023. Schuld daran sollen Verzögerungen bei der Baufirma sein.

Damit stehen Badegästen in Dortmund-Innenstadt im Winter nur diese Hallenbäder zur Verfügung:

  • Nordbad (Leopoldstraße 50-58, Dortmund)
  • Südbad (Ruhrallee 30, Dortmund)

Zugleich erhöht die Stadt die Eintrittspreise für die Hallenbäder. Statt 4 Euro kostet der Eintritt ab Januar 2023 dann 4,50 Euro. Kinder, Schüler und Jugendliche zahlen künftig 3 Euro statt 2,50 Euro. Auch die Abo-Karten werden entsprechend teurer. Bei schlechtem Wetter gibt es in Dortmund auch andere coole Aktivitäten.

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