Antwort auf Kritik

Dortmund: „Billig“ – Karl Lauterbach attackiert Schausteller Patrick Arens

Karl Lauterbach, Patrick Arens Weihnachten
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Der Weihnachtsmarkt-Zoff zwischen Patrick Arens (r.) und Karl Lauterbach geht in die nächste Runde - der Gesundheitsexperte wehrt sich.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wehrt sich nach dem Weihnachtsmarkt-Zoff gegen den Dortmunder Schausteller Patrick Arens.

Dortmund – Das hat Karl Lauterbach nicht so stehen lassen wollen. In den Ruhr Nachrichten (Bezahlinhalt) wehrt sich der SPD-Gesundheitsexperte.

Weihnachtsmarkt Dortmund: Karl Lauterbach kontert Schausteller Patrick Arens

Von jemanden in einer solchen Funktion habe er sich mehr erwartet. „Sich öffentlich so über mich zu äußern, ist billig“, sagt der SPD-Gesundheitsexperte gegenüber der Zeitung.

Der Ausdruck „von der Medienpräsenz besoffen“ zu sein, halte er für falsch. Denn die Arbeit mit den Medien mache lediglich fünf Prozent seiner Arbeit aus.

In einem Gespräch mit dem ZDF sagte Lauterbach: „Jeder Weihnachtsmarkt, der nicht stattfindet, ist ein guter Weihnachtsmarkt“.

Weihnachtsmarkt Dortmund: Karl Lauterbach plädiert für Absage und Kompensation der Schausteller

Das hat die Situation eskalieren lassen und den Dortmunder Schausteller Patrick Arens zu einem Angriff auf Karl Lauterbach hingerissen. Selten sei, so Patrick Arens, ihm ein Mensch untergekommen, der so arrogant und von sich selbst und seiner Medienpräsenz besoffen in ein Gespräch gegangen sei.

Im weiteren Gespräch mit den Ruhr Nachrichten wiederholte Karl Lauterbach seine Meinung, Großveranstaltungen wegen Corona abzusagen. Allerdings solle man die Schausteller in jedem Fall komplett kompensieren.