Corona-Maßnahmen

2G auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund – die Regeln für ungeimpfte Kinder

Auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt gilt die 2G-Regel: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss draußen bleiben. Gilt das auch für Kinder?

Dortmund – Der Weihnachtsmarkt in Dortmund ist eröffnet (18. Dezember). Allerdings gelten strenge Regeln. Weihnachtspunsch, gebrannte Mandeln, kuschelige Mützen kaufen – wer am Weihnachtszauber in der Dortmunder Weihnachtsstadt teilhaben will, muss geimpft oder genesen sein (2G). Ungeimpfte werden nicht geduldet und müssen mit drastischen Strafen rechnen. Und Kinder?

StadtDortmund
VeranstaltungWeihnachtsmarkt 2021
Corona-Regel2G

Weihnachtsmarkt Dortmund: Diese Zugangsbeschränkungen gelten für Kinder

Viele Kinder in Deutschland sind aktuell noch nicht gegen das Coronavirus geimpft. Erst im August empfahl die Ständige Impfkommission (STIKO) die Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Für jüngere Kinder gibt es derzeit gar keinen zugelassenen Impfstoff. Frühestens in der kommenden Woche rechnen Experten laut Spiegel mit einer Freigabe des Impfstoffes Corminaty (Biontech) auch für Fünf- bis Elfjährige durch die EMA.

Doch zumindest für einen Besuch auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt müssen Kinder nicht auf den Impfstoff warten. Wie die Stadt mitteilt, sind Personen unter 18 Jahren, Schwangere und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, von der 2G-Regel ausgenommen.

Für sie gilt allerdings wiederum: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich vor dem Weihnachtsmarktbesuch testen lassen. Dafür reicht es nicht, einen einfachen Selbsttest zu Hause zu machen oder an der nächsten, beliebigen Teststelle haltzumachen – nur Tests der Testzentren am Rand des Weihnachtsmarktes neben der Reinoldikirche und an der Ecke Karstadt/Hansastraße werden laut Ruhr Nachrichten akzeptiert.

Dortmund: Kinder dürfen Weihnachtsmarkt besuchen

Aber auch hier gelten für Kinder andere Regeln. Für Schulkinder bedeutet das außerhalb der Ferienzeiten, dass sie durch die regelmäßigen Testungen an den Schulen stets als getestet gelten. Auch Kleinkinder oder Kitakinder sind laut Coronaschutzverordnung in NRW von der Testpflicht befreit. Für Kinder gilt also: Sie dürfen den Weihnachtsmarkt ohne Zugangsbeschränkungen besuchen und den Zauber der Adventszeit dort in vollen Zügen genießen.

Wer sich ohne Impf- oder Genesungsnachweis an einer Weihnachtsmarkthütte anstellt oder etwas bestellt, begeht eine Ordnungswidrigkeit heißt es vonseiten der Veranstalter – und muss mit einem Bußgeld von 250 Euro rechnen. Ähnliche Regelungen haben auch andere beliebte Weihnachtsmärkte in NRW beschlossen: So gelten auch auf dem Weihnachtsmarkt Münster und in Bochum strenge Corona-Regeln.

Wo beginnt der Dortmunder Weihnachtsmarkt?

Der Weihnachtsmarkt in Dortmund fließt in einem offenen Konzept durch die gesamte Innenstadt. Zäune oder ein abgesperrtes Areal gibt es nicht. Und so gelten die Regeln für den Weihnachtsmarkt ab dem 18. November für viele Bereiche der Innenstadt: Sowohl der Hansaplatz, der Alte Markt, das Katharinentor, die Kleppingstraße, Bereiche um die Petrikirche und die Reinoldikirche, der Platz von Leeds, der Platz von Netanya und Willy-Brandt-Platz gehören zum Areal des Weihnachtsmarkts.

Rubriklistenbild: © Katharina Kuepper/RUHR24

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