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Weihnachtsmarkt in Dortmund: Mit diesem Konzept soll er stattfinden

Der Weihnachtsmarkt 2019 in Dortmund.
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Der Weihnachtsmarkt 2019 in Dortmund.

Wie sinnvoll ist ein Weihnachtsmarkt in Corona-Zeiten? Die Stadt Dortmund plant ein außergewöhnliches Konzept, damit er stattfindet.

Dortmund - Trotz Coronavirus und den damit verbundenen Auflagen laufen die Vorbereitungen für den diesjährigen Weihnachtsmarkt in Dortmund auf Hochtouren. Mit einem neuen Konzept soll die Eröffnung am 19. November weiterhin in greifbarer Nähe sein.

StadtDortmund
Einwohner601.780
Fläche280,7 km²

Dortmund: Weihnachtsmarkt 2020 soll wie gewohnt Ende November eröffnen

Wie die Veranstalter mitteilen, sollen weitere Plätze und Straßenzüge beim Weihnachtsmarkt in Dortmund einbezogen werden, um die Verteilung der einzelnen Stände und Buden auszubreiten und mehr Lauffläche für Besucher zu bieten. Auch ein ganz neuer Weihnachtsmarkt in Dortmund soll in diesem Jahr trotz Coronavirus stattfinden.

Das beliebte Bühnenprogramm und andere „entbehrliche Anziehungspunkte“ sollen in diesem Jahr in der Innenstadt komplett ausfallen, um ungewollte Ansammlungen von Menschen zu vermeiden. Außerdem soll ein neu erarbeitetes Konzept den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr trotz Coronavirus ermöglichen.

Konzept für Weihnachtsmarkt: So findet er in Dortmund doch noch statt

Dazu gehört unter anderem eine Vielzahl von Desinfektionsmittelspendern und Bodenmarkierungen zur besseren Besuchersteuerung. Auf dem Gelände des Weihnachtsmarktes in Dortmund soll außerdem die Maskenpflicht herrschen und Gastronomiebetriebe müssen sich auf strikte Regeln einstellen.

Für Besucher steht aber die womöglich größte Änderung bevor. So soll eine eigens entwickelte App nicht nur den Zugang zum Gelände regeln, sondern auch anzeigen, wo sich gerade besonders viele Menschen aufhalten.

Mit App auf den Weihnachtsmarkt in Dortmund: So soll es funktioniern

Die App Weihnachtsmarke.LIVE“ wurde in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern und dem Unternehmen TicketPay aus Hamm entwickelt und soll „auf höchstem Niveau“ bei der Datenerfassung der Besucher helfen. Im Fokus stehen hier besonders die sogenannten Verzehrbereiche der Gastronomie und des Heißgetränkeausschanks - sprich: Crêpes-Stand, Bratwurst-Bude und Glühwein-Stand.

Diese Bereiche sollen auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund* eingezäunt werden. Per Check-In an einem Scan-Terminal mit Drehkreuzen sollen dann die Daten und die Besucheranzahl erfasst werden (mehr aktuelle Nachrichten aus Dortmund auf RUHR24.de).

In der App oder auf der Homepage können Gäste bereits von zu Hause aus ihre Daten hinterlegen, die dann vor Ort bequem mittels QR-Code eingescannt werden.

Auch ohne Smartphone ist ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund möglich

Die App soll somit einerseits das Hygienekonzept und die Datenerfassung erleichtern, sondern auch Besuchern weitere Möglichkeiten bieten. So soll es dadurch möglich sein, die Auslastungen der Gastronomiebereiche einzusehen und damit einen anderen Ort anzusteuern.

Zusätzlich sollen LED-Anzeigetafeln die aktuelle Auslastung der jeweiligen Betriebe anzeigen und so die „Steuerung“ der Besucher ermöglichen.

Auch wenn es den Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund erleichtern soll, ist ein Smartphone kein Muss für den Zugang. Wie die Veranstalter mitteilen, kann die Hinterlegung der Daten auch vor Ort und analog erfolgen. *WA.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.