Vorhersage vom Deutschen Wetterdienst

Wetter-Vorhersage für Dortmund: Nach der Hitze bleibt die Abkühlung aus

Wie geht es nach der ersten Hitzepeitsche in Dortmund mit dem Wetter weiter? Das ist der Ausblick für die nächsten Tage.

Dortmund – Es war die erste Hitzewelle des Jahres. 40 Grad wurden im benachbarten Münsterland am Dienstag (19. Juli) gemessen. Auch in Dortmund kamen wir bei Temperaturen an die 40 Grad mächtig ins Schwitzen. Schuld war eine Heißluftblase aus Afrika. In Sundern und zwischen Altena und Iserlohn hatte die Feuerwehr alle Hände voll zu tun, Waldbrände zu löschen. Doch, wie geht der Sommer weiter? Genauso heiß?

ThemaHitze-Sommer
BehördeDeutscher Wetterdienst
StadtDortmund

Dortmund: Nach der Hitzepeitsche bleibt die große Abkühlung aus

Aktuell sind die Temperaturen nach einigen Gewittern über NRW etwas gesunken. „Am Wochenende (23. Juli) wird es wieder wärmer und deutlich freundlicher in Dortmund“, meint David Bötzel, der diensthabende Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst im Telefonat mit RUHR24. „Sonntag wird ein freundlicher Tag, wir erreichen aber vielleicht schon wieder die 30 Grad“, fährt der Wetterexperte fort (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Danach ist aber wohl erstmal Schluss. Denn ein Tiefdruckgebiet drosselt die Temperaturen auf Temperaturen zwischen zwanzig und dreißig Grad. „Auf 40 Grad deutet in den nächsten Tagen erstmal nichts hin“, meint Bötzel.

Dortmund: So wird das Wetter nach der Hitzepeitsche im Ruhrgebiet

Mit einer langfristigen Prognose für den August hält sich der Experte vom Deutschen Wetterdienst zurück. „Langfristige Voraussagen sind immer schwierig, weil sich noch so viel ändern kann. Wir glauben aber, dass es auch in den nächsten Wochen mindestens etwas zu warm bleiben wird. 40 Grad sind auch langfristig momentan nicht in Sicht.“

Vielerorts sind Felder und Wiesen vertrocknet.

Allerdings gilt das gleiche auch für Regen. Für die nächsten Tage sei kein größeres Regenfeld über Dortmund zu sehen. Niederschlag sei jedoch generell schwierig auf lange Sicht vorauszusagen, meint der Wetterexperte vom Deutschen Wetterdienst abschließend.

Rubriklistenbild: © Annette Riedl/dpa/Symbolbild

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