Leben in der City

Dortmund zeigt Zukunft für Stadtviertel in Bildern – „Es geht um Emotionen“

Die Stadt Dortmund macht sich und ihre Viertel fit für die Zukunft. Mit Bilder können wir einen Blick in die Glaskugel werfen.

Dortmund – Wo steht Dortmund in ein paar Jahren oder Jahrzehnten? Wie entwickeln sich Gegenden wie das Klosterviertel? Die Stadt Dortmund beschäftigt sich mit solchen Fragen und legt erste Profile für einige Quartiere in der City vor. Insgesamt geht es um 9 Bereiche, vom Katharinen- bis zum Rosenviertel.

StadtDortmund
BürgermeisterThomas Westphal (SPD)
Einwohner587.010 (2019)

Dortmund: Zukunft von Klosterviertel und Kampstraße – Zukunftsbilder lassen staunen

Input für die Zukunftsplanung bringen Einwohner und Vereine aus den Vierteln selbst. Insgesamt haben bisher drei digitale Treffen stattgefunden. Ein externes Stadtplanungsbüro aus Dortmund hat die Visionen der Bewohner in sogenannten Moodboards festgehalten.

„Stark, vielfältig und lebendig ist unsere City dann, wenn jedes Quartier eigene Schwerpunkte und eine eigene Atmosphäre in das große Ganze einbringt“, sagt Susanne Linnebach, Leiterin des Amts für Stadterneuerung. „Die Quartiersprofile machen unter anderem über Bilder spürbar, wie diese Arbeitsteilung in Zukunft gestaltet werden soll.“

Einige Viertel hätten schon ihren ganz eigenen Charakter und würden nur in ihrem Tun gepuscht werden, andere müssten ihre Identität noch bilden, dabei sollen die Moodboards unterstützen. Es geht um diese Bereiche in Dortmund:

  • Katharinenviertel
  • Brückviertel
  • Klosterviertel
  • Boulevard Kampstraße
  • Hellweg
  • Alter Markt
  • Hansaviertel
  • Rosenviertel
  • „Grüne Bühne“ – an Theater und Rathaus
Neun Viertel sollen in Dortmund fit gemacht werden für die Zukunft.

Dortmund: Die Zukunft in Bilder – „Es geht um Emotionen“

Die Zukunftsbilder sollen den angestrebten Charakter der Viertel zeigen. Also zum Beispiel, ob hier eher ein ruhiges Wohnviertel vorhanden ist, oder ob die Gegend sich auszeichnet durch ein lebendiges Gastronomieleben. Jens Nußbaum ist Projektleiter beim Stadtplanungsbüro Stadt+Handel aus Dortmund:

„Es geht um Herz und Verstand – um konkrete Maßnahmen, aber auch um Emotionen. Wir alle müssen die Frage beantworten, was zukünftig die ‚Story‘ der Dortmunder Innenstadt ist und welche Potenziale dafür durch die einzelnen City-Quartiere und ihre Akteure eingebracht werden können.“

Dortmunder Viertel werden fit gemacht für die Zukunft – helfen sollen Fotos

Das Rosenviertel zum Beispiel habe schon ein etabliertes Profil. Es stehe für eine Mischung aus Geschäften, Gastronomie und Liebe zum Detail. Der Genussmensch fühle sich hier wohl und das solle gepusht werden (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Dortmund: Das Katharinenviertel befindet sich laut dem Planungsbüro noch in der Findungsphase.

Dahingehend sei das Katharinenviertel noch in einer Findungsphase. Ziel sei es, das Viertel zu einer Art Tor der Stadt zu machen. Das Großstadterlebnis solle im Vordergrund stehen, mit Museen. Das Klosterviertel stehe für lebenswertes Wohnen ohne viel Glamour, es soll kulinarisches Herzstück für Dortmund Besucher bleiben und die Identität eines Altstadtviertels bekommen.

Das Moodboard für das Klosterviertel ist bunt, nachhaltig und lebendig.

Am Ende der Planungsphase soll eine Art Regiebuch entstehen, für die Zukunft der Viertel. Der Handlungsleitfaden soll Inspiration bieten und auch dem Rat der Stadt Dortmund vorgelegt werden. Auch andere Dortmunder Stadtteile sollen umgestaltet werden. Die Meinungen der Bürger sollen auch hier einfließen. Umgestalten will Dortmund auch, um den Veränderungen durch den Klimawandel gewachsen zu sein.

Rubriklistenbild: © Stadt+Handel Beckmann und Föhrer Stadtplaner

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