Entlastung für den Verkehr

Dortmund: Neue Verkehrsführung soll Chaos verhindern – Borsigplatz profitiert

Jetzt geht es los! Die ersten Baumaßnahmen zur Entlastung der Dortmunder Nordstadt sind gestartet.

Dortmund – Seit mehr als 20 Jahren liegt das Gelände an der ehemaligen Westfalenhütte in Dortmund nun brach. Wo früher unter hohen Temperaturen Stahl produziert wurde, geht es heute deutlich ruhiger und kühler zu. Ein Teil des ehemaligen Thyssen-Krupp-Geländes ist bereits für den Bau von 800 Wohnungen reserviert, für einen anderen startet die Stadt Dortmund nun erste Baumaßnahmen.

StadtDortmund
BundeslandNRW
BürgermeisterThomas Westphal (SPD)

Dortmund: Neue Verkehrsführung soll Chaos verhindern – Borsigplatz kann profitieren

Die seit dem Jahr 2000 brachliegenden Industrieflächen der Westfalenhütte sollen wieder zu Leben erwachen, teilte die Stadt vor knapp zwei Jahren mit. Neben neuen Wohnungen, Logistikunternehmen und Gewerbe sollen im Dortmunder Norden auch Parkanlagen und Grünverbindungen entstehen.

Die Erschließung des Geländes soll durch zwei neue Straßen ermöglicht werden: Die Westfalenhüttenallee als Ost-West- und die Hoeschallee als Nord-Süd-Verbindung. Letzte wird auch „Nordspange“ genannt und soll vor allem den Verkehr in der Nordstadt entlasten – insbesondere den Bereich rund um den Borsigplatz. Die ersten Baumaßnahmen für dieses Projekt sind kürzlich gestartet.

Dortmund: Verkehrschaos in der Nordstadt – „Nordspange“ soll für Entlastung sorgen

Seit Freitag (11. Februar) arbeiten Mitarbeiter der Stadt am Ende der Hildastraße und bereiten die bevorstehende Baustelle vor. Bis Donnerstag (17. Februar) sollen die Vorarbeiten beendet sein, teilt die Stadt mit. Die geplante Straßenüberführung soll zukünftig von Osten nach Westen die Strecke der Deutschen Bahn und Gleisanlagen des RRX-Werkes überspannen, um die geplante Hoeschallee mit der Hildastraße zu verbinden.

Diese Haupterschließung ist die Grundlage für die weitere Planung und Entwicklung des ehemaligen Westfalenhüttengeländes. Sie bildet den Einstieg in die Realisierung der sogenannten „Nordspange“. Dafür werden am Montag (14. Februar) und Dienstag (15. Februar) auch 18 Bäume gefällt werden (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Die Dortmunder Nordstadt soll durch die Nordspange entlastet werden

Dortmund: Norspange – wie verläuft die Nordstand-Umgehungsstraße?

Die geplante Nordspange in Dortmund beginnt laut Stadt im Osten an der Brackeler Straße, führt diagonal über das Gelände der Westfalenhütte mit Anbindungen an die Bornstraße und die Burgholzstraße. Über die Dammstraße und Seilerstraße werden die Anschlüsse an die Evinger Straße und die Lindenhorster Straße sichergestellt. Weiter verläuft die geplante „Nordspange“ über die Lindberghstraße durch gewerblich geprägte Bereiche an der Pottgießerstraße, Westererbenstraße und Weidenstraße.

„Mit der Fertigstellung der städtischen Baumaßnahmen im Bereich Westfalenhütte ist voraussichtlich im Jahr 2028/2029 zu rechnen“, heißt es von der Stadt Dortmund.

Rubriklistenbild: © Stadt Dortmund/ Stahm Architekten

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