Alkohol am Steuer

Dortmund: Betrunkener Fahrer prallt mit Auto gegen Fundament von einer Brücke

Ein 40-Jähriger hatte auf dem Westfalendamm in Dortmund einen Verkehrsunfall. Der Alkoholtest des Fahrers verlief positiv.

Dortmund – Am Samstagabend (30. April) in Dortmund-Neuasseln zu einem Unfall gekommen. Als Einsatzkräfte zur Hilfe kamen, leistete der Fahrer an Unfallstelle Widerstand. Ein Alkoholtest verlief daraufhin positiv. Eine Frau mit einem Kind befanden sich ebenfalls in dem Fahrzeug.

Dortmund: Verkehrsunfall wegen Alkohol am Steuer – Widerstand gegen Einsatzkräfte

Gegen halb 12 am Abend sei der 40-jährige Dortmunder nach Angaben der Polizei auf dem Westfalendamm Richtung Unna gefahren. Er verließ die B1 an der Ausfahrt Richtung Aplerbeck und wollte offenbar an der Kreuzung nach links auf die Leni-Rommel-Straße abbiegen. Dabei sei der Autofahrer nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Betonfundament der Unterführung des Westfalendamms kollidiert. Die Ursache für den Fahrfehler ist bislang nicht bekannt.

Alkohol am Steuer – Ein Dortmunder kollidierte mit einem Betonfundament (Symbolfoto).

Die Einsatzkräfte der Polizei haben beim Eintreffen an der Unfallstelle einen deutlichen Alkoholgeruch beim 40-Jährigen wahrgenommen. Daraufhin habe sich der Dortmunder unkooperativ gezeigt und verweigerte die Aufforderung der Beamten. Er leistete erheblichen Widerstand, die Polizisten wurden jedoch nicht verletzt. Als er einem freiwilligen Atemalkoholtest einwilligte, verlief dieser positiv (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Dortmund: Betrunkener Fahrer fährt gegen Betonfundament – mehr als 20.000 Euro Sachschaden

In dem Unfallwagen saßen auch noch eine Frau und ein Kind, die sich bei der Kollision leicht verletzten. Beide haben den Unfallort verlassen, als der 40-jährige Widerstandshandlungen gegen die Polizei geleistet hat. Die Ermittlungen zu ihrer Beteiligung sind aufgenommen worden.

Das beschädigte Auto war nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden. Die Brückenstatik wurde nach Informationen der Polizei durch die Kollision nicht beeinflusst. Ein geschätzter Sachschaden von mehr als 20.000 Euro sei durch den Unfall entstanden. Der Autofahrer aus Dortmund wurde mit auf die Polizeiwache genommen, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Auf einer Polizeiwache entnahm ein Arzt ihm eine Blutprobe. Seinen Führerschein haben die Beamten eingezogen.

Der 40-jährige Dortmunder muss nun mit Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, § 315 c StGB sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

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