Schaden von rund 30.000 Euro

Heftige Motorradunfälle an Karfreitag in Dortmund: Fahrer kommen schwer verletzt ins Krankenhaus

An Karfreitag kam es in Dortmund zu zwei schweren Motorradunfällen.
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An Karfreitag kam es in Dortmund zu zwei schweren Motorradunfällen.

An Karfreitag kam es in Dortmund gleich zu zwei heftigen Motorradunfällen. Wie die Polizei berichtet, wurden dabei zwei Fahrer schwer verletzt.

  • Gleich zwei Motorradunfälle ereigneten sich an Karfreitag in Dortmund.
  • Die Fahrer wurden jeweils schwer verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.
  • Durch die Unfälle entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro.

Dortmund - Das Osterwetter zeigt sich von seiner sonnigsten Seite, wegen der aktuellen Coronavirus-Krise herrscht auf den Straßen in Dortmund außerdem wenig Verkehr. Das lädt derzeit viele Motorradfahrer zu einer ausgiebigen Spritztour ein. Für zwei Männer endeten ihre Fahrten an Karfreitag jedoch in einem schweren Unfall.

Zwei Motorradunfälle an Karfreitag in Dortmund: Mann offenbar von Autofahrerin übersehen

So kam es in Lütgendortmund zu einem Zusammenstoß zwischen einem 35-jährigen Motorradfahrer aus Bochum und einer 26-jährigen Autofahrerin. Ersten Erkenntnissen zufolge wollte die Frau aus Dortmund am Freitag (10. April) gegen 13 Uhr mit ihrem Auto von der Straße Wilhelmshöh geradeaus auf die A 40 in Richtung Dortmund, wo sich erst kürzlich ein Motorradfahrer schwer verletzt hatte, auffahren - und hierzu den Lütgendortmunder Hellweg überqueren.

"Aus bislang ungeklärter Ursache übersah sie dabei offenbar den dort in Richtung Westen fahrenden 35-Jährigen aus Bochum", schreibt die Polizei Dortmund in einer aktuellen Pressemitteilung. Hier kam es schließlich zur Kollision, bei der der Bochumer von seinem Zweirad auf die Straße stürzte.

Zwei Motorradunfälle an Karfreitag in Dortmund: Fahrer kracht in Schutzplanke

Bei dem Unfall erlitt der 35-Jährige schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Dortmunderin blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste der betroffene Kreuzungsbereich vorübergehend gesperrt werden.

Ein zweiter Unfall ereignete sich später am Tag, als ein 59-jähriger Motorradfahrer gegen 15.30 Uhr mit seiner Suzuki auf einer Schnellstraße (OWllla) in Richtung Marten unterwegs war. Wie die Polizei mitteilt, kam der Mann aus Herne etwa in Höhe der Anschlussstelle Dortmund-Bärenbruch mit seinem Motorrad aus bislang ungeklärter Ursache vor der Straße ab.

Im Hamm kam es am 1. Mai zu einem schweren Unfall, bei dem drei Autos zusammen gestoßen sind - alle Insassen wurden dabei verletzt. 

Nach Unfällen an Karfreitag: Polizei schätzt entstandenen Sachschaden auf rund 30.000 Euro

Der Herner fuhr gerade in einer Rechtskurve, als seine Maschine nach rechts ausscherte und schließlich in die Schutzplanke krachte. Der Motorradfahrer stürzte bei dem Unfall in die dortige Grünfläche und verletzte sich schwer. Auch er wurde von einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 2.000 Euro, bei dem Unfall in Lütgendortmund kam sogar eine Summe von etwa 28.000 Euro zusammen. Die Polizei in Dortmund und ganz NRW hatte in den vergangenen Tagen immer wieder darum gebeten, wegen der leeren Straßen aktuell besonders aufmerksam und umsichtig zu fahren. Dabei spricht die Polizei jedoch Motorrad- und Autofahrer gleichermaßen an. 

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