Feuerwehr und Polizei vor Ort

TU Dortmund: Großeinsatz wegen giftiger Substanz - Kräfte mussten Schutzanzüge tragen

Aus einem Container an der TU Dortmund ist eine giftige Flüssigkeit ausgelaufen.
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Aus einem Container an der TU Dortmund ist eine giftige Flüssigkeit ausgelaufen.

Die Feuerwehr in Dortmund musste am Donnerstag zu einem Großeinsatz an der TU Dortmund ausrücken. Eine giftige Substanz war dort ausgetreten.

  • An der TU Dortmund waren am Donnerstag Rettungskräfte in gelben Schutzanzügen im Einsatz.
  • Aus einem Container war der hochgiftige Stoff Vanadium ausgetreten.
  • Gefahr für Menschen in der Umgebung bestand offenbar nicht.

Dortmund - Update, 17.10 Uhr: Der Einsatz am Campus Nord der TU Dortmund ist beendet. Nach Angaben von Feuerwehr und der TU bestand keine Gefahr für die Menschen in der Umgebung.

Einsatz an der TU Dortmund wegen ausgelaufener Batterie

Die Säure war laut der TU gegen 12.30 Uhr aus einer handelsüblichen Batterie-Einheit ausgetreten. Jemand hatte den Schwefelgeruch bemerkt und die Rettungskräfte gerufen. Der Container war laut Universität als Versuchsaufbau der Fakultät Elektrotechnik und Informatik genutzt worden.

Ein großer Teil der giftigen Flüssigkeit, der auf Höhe der Emil-Figge-Straße 76 ausgetreten war, konnte aufgefangen werden. Die Feuerwehr dichtete das Leck ab. Es wurde niemand Verletzt, eine Evakuierung war nicht nötig.

Dortmund: Giftiger Stoff an der TU ausgelaufen

Ursprungsmeldung: Zeugen beschreiben den Anblick "wie bei einer Zombie-Apokalypse". Denn am Biomedizin-Zentrum der TU Dortmund sind derzeit (23. Januar) Rettungskräfte in knallgelben Schutzanzügen im Einsatz.

Aus einem Container an der TU Dortmund ist eine giftige Flüssigkeit ausgelaufen.

Sie versuchen ein Leck in einem Container zu stopfen, der den hochgiftigen Stoff Vanadium enthält.

TU Dortmund: Giftiges Vanadium ausgetreten

Das Problem: Vanadium wirkt stark ätzend und kann innere Verletzungen hervorrufen. Um sich selbst zu schützen, tragen die Rettungskräfte daher Schutzanzüge. Das ausgetretene Vanadium muss von den Rettungskräften noch beseitigt werden. Nach ersten Informationen der Feuerwehr ist die Flüssigkeit aus einem Batteriespeicher ausgelaufen.

Die Otto-Hahn-Straße vor dem Biomedizin-Zentrum ist für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Derzeit gibt es keine Informationen darüber, dass Personen durch den Vorfall gefährdet werden oder wurden.

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