Brutale Tat

Tödliche Attacke im Dortmunder Unionviertel: Grausame Details kommen ans Licht

Im Unionviertel in Dortmund ist im Mai 2020 ein 41-jähriger Mann brutal zusammengeschlagen worden und gestorben.
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Im Unionviertel in Dortmund ist im Mai 2020 ein 41-jähriger Mann brutal zusammengeschlagen worden und gestorben.

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Mann im Dortmunder Unionviertel sind weitere Details ans Licht gekommen. Bald beginnt der Prozess vorm Landgericht.

Dortmund - Passanten fanden das schwerverletzte Opfer (41) in der Nacht auf den 16. Mai auf einem Bürgersteig im Unionviertel in Dortmund. Zunächst war unklar, wieso der Mann zusammengeschlagen wurde und kurz darauf starb. Jetzt sind weitere Details zu dem brutalen Angriff ans Licht gekommen.

Dortmund: Passanten machen schockierende Entdeckung im Unionviertel

Der Fall hatte in Dortmund für viel Aufsehen gesorgt. Nachdem Passanten das Opfer leblos im Unionviertel gefunden hatten, hatte die Polizei Dortmund einen Tatverdächtigen (32) festgenommen. Weil gegen ihn nicht genügend Beweise vorlagen, mussten die Ermittler ihn kurz darauf gehen lassen.

Der Bruder des Toten rief schließlich auf Facebook und Instagram dazu auf, den Täter zu suchen. Der Plan ging auf: Einen Tag später stellte sich ein 39-jähriger Mann der Polizei.

Brutale Tat in Dortmund: Angeklagter traktiert Opfer mit tödlichen Tritten

Mittlerweile ist klar, dass der brutalen Attacke auf den Mann in Dortmund mehrere Streitigkeiten vorausgegangen waren. Der Angeklagte soll das spätere Opfer wegen dessen Kleinwüchsigkeit aufgezogen haben. Als dieser an dem Abend vom Kiosk zurück zu seiner Wohnung ging, kam es zu einem Streit und anschließend zu dem fatalen Angriff.

Die Anteilnahme nach dem Tod des Opfers in Dortmund war groß.

In der Anklageschrift ist auch festgehalten, wie qualvoll der 41-Jährige sterben musste. Die Einzelheiten sind schwer zu ertragen. Demnach soll der Angeklagte sein Opfer im Streit an dessen Haustür von hinten angegriffen haben, sodass dieser mit dem Gesicht gegen die Tür gestoßen sei. Dann soll er dem Mann gegen die Nase geschlagen haben. Als dieser bereits am Boden gelegen habe, soll er ihn mit Tritten gegen Hals und Kopf traktiert haben. Schließlich erstickte das Opfer an eingeatmetem Blut.

Dortmund: Angeklagter wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor Gericht

Gegen den Tatverdächtigen wurde anschließend ein Haftbefehl erwirkt, seitdem sitzt er in der JVA Dortmund in Untersuchungshaft. Jetzt muss er sich wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor dem Landgericht Dortmund verantworten.

Der Prozess gegen den Angeklagten beginnt am 5. November (Donnerstag). Ihm droht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.