Bilanz nach 100 Tagen Amtszeit

Dortmund: OB Thomas Westphal spricht in Youtube-Interview über Corona-Impfungen und Raser

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal
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Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal stellt sich in Interview Fragen zu mehreren Themen.

Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal stellt sich in einem Youtube-Interview Fragen. Unter anderem soll es dabei um die Corona-Krise und andere kritische Themen gehen.

Dortmund – Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) zieht in einem Youtube-Interview vom Freitag (5. Februar) Bilanz nach fast 100 Tagen Amtszeit.

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Dortmund: Oberbürgermeister Thomas Westphal nach 100 Amtszeit im Youtube-Interview

Das Gespräch ist Teil der Reihe „Talk im DKH“. Im Rahmen dieser empfängt Moderator und Politikwissenschaftler Professor Aladin El-Mafaalani den Oberbürgermeister im Keuninghaus in Dortmund.

Unter anderem soll Thomas Westphal dabei über die Wohnungsknappheit und Obdachlosigkeit in der Stadt sprechen, über Chancen von Kindern sowie die Nordstadt und die aktuelle Situation am Wall. Diesen will die Polizei Dortmund für Raser unattraktiv machen und führt regelmäßig Kontrollen durch.

Corona-Krise in Dortmund: Oberbürgermeister Thomas Westphal im Interview bei Youtube

Auch die Corona-Krise soll Teil des Gesprächs zwischen Thomas Westphal und El-Mafaalani sein. Sie gilt als bisher wohl größte Herausforderung in Westphals Zeit als Oberbürgermeister. Aber wie genau steht es um die Corona-Lage in Dortmund?

Wie in vielen Städten werden größere Mengen des Impfstoffes sehnsüchtig erwartet. Das Impfzentrum auf Phoenix-West in der derzeit ungenutzten Warsteiner Music Hall ist längst startklar. Am 3. Februar konnte der Betrieb schließlich aufgenommen werden. Eine Impfung gibt es für derzeit nur mit Termin für Senioren über 80 Jahre. Inwiefern die Impfstoff-Lieferung wirklich zuverlässig eingehalten wird, ist auch in Dortmund, wie im Rest von Deutschland, ungewiss.

Video: Corona in Europa: Britische Mutante weiter mutiert

Thomas Westphal forderte bereits in der Vergangenheit, dass die nationale Impfaktion mehr Fahrt aufnimmt. Seine Kritik bezieht nicht auf die Entscheidung, den Corona-Impfstoff europäisch einzukaufen. Vielmehr stört Thomas Westphal die praktische nationale Umsetzung der Impfstoff-Verteilung. „Wichtig ist ja nicht, mit welcher Menge Impfstoff wir starten, sondern, ob die gesamte Strecke bis zum Ziel – und das heißt, alle, die es wollen, auch zu impfen – stimmig und stabil ist“, so Thomas Westphal.

Thomas Westphal: Oberbürgermeister von Dortmund im Youtube-Interview über kritische Themen der Stadt

Auch die Entwicklungen der Zahlen dürfte Thema bei dem Interview mit Thomas Westphal sein. In Dortmund wurden bisher 17.208 Personen positiv auf Corona getestet, 16.042 davon gelten als genesen (Stand: 5. Februar). Besorgniserregend dürfte allerdings die Corona-Mutante B.1.1.7 sein, die kürzlich in Dortmund nachgewiesen wurde. Sie ist auch als „britische Variante“ bekannt und gilt als ansteckender als die bisher in Deutschland verbreitete Variante des Virus.

Das Gespräch zwischen Thomas Westphal und Professor Aladin El-Mafaalani wurde aufgezeichnet und wird am Freitag (5. Februar) um 19 Uhr auf dem Youtube Kanal „Keuninghaus to Go“ ausgestrahlt. Dort gibt es auch viele weitere Videos aus der Reihe mit verschiedenen Gästen.

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