Schließung

Dortmund: Nächste Schließung in der Thier-Galerie – Super-Sale gestartet

Die Filiale einer Kette schließt in der Dortmunder Thier-Galerie. Jetzt lockt das Unternehmen mit massiven Rabatten.

Dortmund – Das Coronavirus rafft das nächste Unternehmen dahin – jedenfalls sorgen auch Umsatzrückgänge aus der Zeit der Pandemie dafür, dass die Food-Kette „Mymuesli“ ihr Geschäft in der Thier-Galerie schließen muss, wie RUHR24 erfuhr. Doch das ist nicht der einzige Grund.

UnternehmenMymuesli
UnternehmenssitzPassau (Bayern)
VorstandPhilipp Kraiss (Co-CEO), Dr. Caren Genthner-Kappesz (Co-CEO), Franky Das (CFO), Markus Laub (COO)

Dortmund: Filiale von „Mymuesli“ schließt in der Thier-Galerie

Der Hersteller individueller Müslis hatte bereits Anfang 2021 angekündigt, innerhalb von zwei Jahren alle seine Filialen schließen zu wollen. Gegenüber dem Handelsblatt sagte Co-Gründer Hubertus Bessau aber, das Coronavirus sei nicht der Hauptgrund für die Schließungen.

So verfolge das Unternehmen „eine Online-First-Strategie und folgen dem Trend weg von stationären Läden“. Das Coronavirus hätte die Strategie des deutschen Unternehmens nur beschleunigt. Neben der Filiale in Dortmund ist auch die zweite NRW-Filiale in Düsseldorf von der Schließung betroffen, wie 24Rhein berichtet.

Mymuesli-Filiale in der Thier-Galerie Dortmund schließt am 11. Juni 2022 nach sieben Jahren

Die Filiale in der Thier-Galerie soll am 11. Juni 2022 (Samstag) zum letzten Mal öffnen, wie die Kette in einer Mail an ihre Kunden mitteilte – also sieben Jahre nach der Eröffnung im Jahr 2015. Vorab kündigte das Unternehmen an: „Zum Trost starten wir ab heute den Super Sale“. „Mymuesli“ verspricht Kunden Rabatte bis zu 50 Prozent.

In der Thier-Galerie am Westenhellweg schließt „Mymuesli“

Während die „Mymuesli“-Filiale in der Thier-Galerie schließt, wuchs zuletzt das Geschäft mit dem Müsli im Internet. Laut Handelsblatt wuchs der Online-Umsatz während der Corona-Zeit um 33,2 Prozent auf 58,4 Millionen Euro, die Anzahl der aktiven Online-Kunden stieg um 28 Prozent auf fast eine Million. Das habe sogar die Umsatzeinbußen der Filialen kompensiert.

Zuletzt hatte es Gerüchte um eine weitere Schließung in der Thier-Galerie gegeben – am Ende stellten sich abgeklebte Fenster lediglich als Umbau des Maro O-Polo-Geschäfts heraus. Gegenüber der Thier-Galerie hat indes der „Superbiomarkt“ geschlossen – neuer Mieter des Ladenlokals ist „Tedi“.

Rubriklistenbild: © IMAGO / CHROMORANGE

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