Alter Baum entwurzelt

Dortmund: Stadt warnt Bürger nach heftigen Sturm-Folgen

Noch immer sind Spuren der letzten Stürme in Dortmund sichtbar. Auch ein Naturdenkmal wurde zerstört.

Dortmund – Die Wetterlage beruhigt sich wieder am Himmel über NRW. Doch noch immer sind die Auswirkungen der drei Winterstürme Ylenia, Zeynep und Antonia zu sehen – so auch in Dortmund. Mehr als 100 Bäume sind im Stadtgebiet zerstört worden, die Aufräumarbeiten laufen weiter. Die Stadt Dortmund warnt davor, bestimmte Areale im Stadtgebiet zu betreten.

StadtDortmund
BundeslandNRW
OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)

Dortmund: Nach Ylenia, Zeynep und Antonia – Naturdenkmal fällt Orkan zum Opfer

In ganz NRW haben die Stürme seit vergangener Woche Mittwoch (16. Februar) gewütet – zwei Menschen sind ums Leben gekommen. In Dortmund hat die Wucht des Wetters viele Bäume entwurzelt und Äste abgerissen.

Davon vor allem betroffen sind der Westfalenpark und der Botanische Garten Rombergpark. Während die Stadt im Westfalenpark sieben umgestürzte Bäume zählt, hat es den botanischen Garten härter erwischt – 20 Bäume sind dort umgefallen. „Diese Bäume hatten in der Regel Vorschädigungen“, sagt Dr. Patrick Knopf, Direktor des Botanischen Gartens Rombergpark.

Besonders schade sei es um ein Naturdenkmal, das der Sturm ebenfalls zu Fall gebracht hat. Am Wochenende fiel der älteste Baum im Botanischen Garten, die 1804 gepflanzte Farnblättrige Buche.

Dortmund: Stürme entwurzeln hunderte Bäume in der Stadt – Dortmunder Zoo betroffen

Auch im Zoo ist das Aufräumen in vollem Gange. Er ist bereits wieder verkehrssicher und hat daher zum Start in die neue Woche wieder geöffnet, teilte die Stadt mit. Drei Bäume wurden dort beschädigt, alle Tiere seien sicher und unverletzt. Vor dem Haupteingang des Zoos ist eine Pappel umgefallen und musste von der Feuerwehr geräumt werden.

Eine größere Zahl an Bäumen ist auf den Friedhöfen im Stadtgebiet entwurzelt worden. Rund 60 Bäume konnten den Naturgewalten nicht standhalten. Bestattungen können jedoch wie geplant stattfinden (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Auch der älteste Baum im Botanischen Garten Rombergpark ist ein Opfer des Sturms. Die 1804 gepflanzte Farnblättrige Buche wurde am Wochenende entwurzelt.

Dortmund: Sturmschäden im Fredenbaumpark und im Stadtwald – Beim Betreten herrscht Lebensgefahr

Das Dortmunder Grünflächenamt zählt bislang circa 40 umgestürzte Bäume, dazu etwa 20 Kronenausbrüche. Der Fredenbaumpark ist nicht besonders betroffen, dort fielen vor allem Birken sowie Bäume, die bereits zur Fällung markiert waren. Anders sieht es jedoch im Stadtwald aus.

Dort seien nach Angaben der Stadt einzelne Bäume, aber auch ganze Gruppen von den Stürmen beschädigt worden. Dabei kam es auch zu Sachschäden an Autos, Gartenanlagen und Gebäuden, die an den Wald angrenzen. Im Wald liegen noch umgestürzte Bäume, und es hängen angeschobenen Bäume und lose Äste in den Baumkronen. Da die Böden vom Regen durchweicht sind, sind einige Bäume nicht mehr sicher verwurzelt. Deswegen warnt die Stadt: Der Wald und die Parks dürfen in den nächsten Tagen weder auf den Wegen noch abseits davon betreten werden.

Rubriklistenbild: © Stadt Dortmund

Mehr zum Thema