Stadtverwaltung

Dortmund ächzt unter Beamtendeutsch – Stadt muss über 100 Formulare prüfen

Die Stadt Dortmund muss 173 Online-Formulare auf ihre Verständlichkeit prüfen – und sucht Hilfe.

Dortmund – Bis zum Ende des Jahres 2022 muss die Stadt Dortmund viele Formulare für Bürger auch online zur Verfügung stellen. Ein Gesetz schreibt das vor. Die Frage ist jetzt: Sind diese Formulare für die verschiedensten Anträge auch verständlich oder enthalten sie zu viel Beamtendeutsch?

StadtDortmund
OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)
Einwohnerrund 600.000

Dortmund: Online-Formulare der Stadt werden auf den Prüfstand gestellt

Dies gilt es nun für 173 Formulare, die laut Onlinezugangsgesetz (OZG) bis Ende 2022 digitalisiert werden müssen, zu prüfen. Die Stadt wolle die Formulare auf Verständlichkeit und Benutzerfreundlichkeit checken. Und wer könnte das besser, als die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Aktuell prüfen ausgewählte Dortmunderinnen und Dortmunder die betroffenen Formulare und schauen, wo es hakt. Sie prüfen, welche Formulierungen unverständlich sind und ob manche Textfelder besser erklärt werden könnten.

Bürger testen Online-Formulare der Stadt Dortmund – 173 Stück betroffen

Laut Stadt Dortmund habe die Prüfung aus der Bürgerschaft bereits erste Früchte getragen. Formulare der Tiervermittlung und der Fischerei konnten durch das Feedback verbessert werden. Und so sollen jetzt nach und nach alle 173 Formulare für Online optimiert werden. Erst dann werden sie für die Bürgerinnen und Bürger freigeschaltet.

Als Testpersonen greift die Stadt Dortmund auf den sogenannten „Mitmachpool“ zurück. Dortmunderinnen und Dortmunder können sich hier melden und sich aktiv in der Verwaltung einbringen. Es werden nach wie vor Bürgerinnen und Bürger gesucht, die mitmachen (alle News aus Dortmund bei RUHR24).

Rund um das Stadthaus bündelt die Stadt Dortmund ihre Bürgerdienste – wer online Formulare ausfüllen will, kann das künftig immer öfter tun.

Bei Fragen erreicht man das Team rund um den Mitmachpool per Mail unter mitwirken@dortmund.de oder telefonisch unter 0231 50-28208.

Rubriklistenbild: © Sabrina Wagner/RUHR24; Collage: RUHR24

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