Durchsuchungen bei 68-Jährigem

Dortmund: Wieder Sprengstoff entdeckt – Pläne der Polizei

Weltkriegsmunition bei Wohnungsdurchsuchung in Dortmund gefunden.
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Weltkriegsmunition bei Wohnungsdurchsuchung in Dortmund gefunden.

Nach dem Fund eines Sprengstoff-Lagers in Dortmund durchsucht die Polizei Wohnungen im Stadtteil Lütgendortmund – und wurden erneut fündig.

Update, Montag (14. September), 20.24 Uhr: Dortmund – Bei der Durchsuchung der Wohnung eines 68-Jährigen in Lütgendortmund wurde erneut Sprengstoff gefunden. Wie die Polizei am frühen Abend auf Twitter mitteilt, werden die Substanzen noch am Montag kontrolliert gesprengt.

Für Anwohner werden Knallgeräusche hörbar sein, Gefahr bestehe nicht.

Update, Montag (14. September), 7 Uhr: Am Sonntag (13. September) durchsuchte die Polizei Dortmund erneut ein Haus in der Volksgartenstraße im Stadtteil Lütgendortmund. Ziel der Durchsuchung um 13 Uhr war die Wohnung eines 68-jährigen Dortmunders.

Hausdurchsuchung in Dortmund: Polizei durchsucht Wohnungen in Volksgartenstraße in Lütgendortmund

Die Einsatzkräfte fanden vor Ort Eisenbahnknallkapseln. Diese werden bei arbeiten an Bahngleisen benutzt, um Arbeiter vor herannahenden Zügen zu warnen. Die Kapseln haben nur eine geringe Sprengkraft und wurden zur Sicherheit nach der Durchsuchung der Beamten ausgelöst.

Doch damit ist die Hausdurchsuchung noch nicht abgeschlossen, denn auch heute werden die Beamten weiterhin in der Volksgartenstraße im Einsatz sein.

Update, Samstag (12. September), 18.54 Uhr: Die Durchsuchung in einem Wohnhaus in Dortmund scheint kein Ende zu nehmen: Auch am vierten Tag fand die Polizei weitere Waffen sowie Munition. Eine Sprengung war bislang nicht nötig.

Sprengstoff-Lager in Dortmund entdeckt: Polizei findet erneut Waffen

Spezialisten haben in dem Haus im Westen von Dortmund demnach auch am Samstag weitere Funde gemacht. Dabei tauchten erneut kleine Mengen an Waffen, Waffenteilen und Munition auf.

Gesprengt werden musste heute bislang aber nichts, teilt die Polizei Dortmund am frühen Abend mit. In den vergangenen Tagen mussten unter anderem mehrere Kilo TNT sowie eine Mine aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt werden.

Die Volksgartenstraße in Lütgendortmund war heute erneut für mehrere Stunden gesperrt. Beendet ist die Durchsuchung jedoch weiterhin nicht.

Sprengstoff-Lager in Dortmund entdeckt: Polizei führt Durchsuchung weiter fort

Update, Samstag (12. September), 15.06 Uhr: Seit Tagen beschäftigt eine umfangreiche Hausdurchsuchung die Kriminalpolizei in Dortmund. In der Wohnung eines 68-jährigen Mannes waren die Einsatzkräfte auf Munition, eine alte Mine sowie mehrere Kilogramm des Sprengstoffs TNT gestoßen.

Mehrfach fanden bereits kontrollierte Sprengungen im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund statt. Und die Ermittlungen dauern weiterhin an. Wie die Polizei am Samstag informiert, werde die Durchsuchung weiter fortgesetzt. Ob weitere Sprengungen vorgenommen würden, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Update, Freitag (11. September), 20.30 Uhr: Bereits am Donnerstagabend hatte es in Dortmund mehrfach geknallt. Die Polizei hatte Sprengstoff gefunden und diesen kontrolliert gesprengt. Heute Abend wird sich der Vorgang wiederholen. Denn wie die Polizei Dortmund mitteilte, wurde noch mehr Sprengstoff in einem Wohnhaus und in einer Garage im Stadtteil Lütgendortmund gefunden.

Spezialisten untersuchen die gefundene Munition in Dortmund.

Dortmund: Polizei findet erneut Sprengstoff 

Die Einsatzkräfte wollten den genauen Ort sowie den Zeitpunkt allerdings nicht nennen. Die Anwohner werden aber wieder Knallgeräusche hören. Eine Gefahr besteht laut Angaben der Polizei aber nicht.

Ob sich der Vorgang in den nächsten Tagen noch einmal wiederholen wird, ist unklar. Die Durchsuchung ist allerdings noch nicht abgeschlossen heißt es vonseiten der Beamten aus Dortmund. Sie wird am Samstagmorgen (12. September) fortgesetzt. 

Dortmund: Polizei führt kontrollierte Explosion durch

Update, Freitag (11. September), 14.15 Uhr: Wie die Polizei Dortmund mitteilt, werden die Durchsuchungen in dem Wohnhaus in Lütgendortmund auch am heutigen Freitag fortgesetzt. Der 68-Jährige Tatverdächtige ist inzwischen allerdings wieder auf freiem Fuß. 

Er war zuvor am Mittwochmorgen (9. September) festgenommen worden, nachdem in seiner Garage und seiner Wohnung mehrere Kilogramm des Sprengstoffs TNT, Waffen und eine Mine gefunden worden waren.

Update, Donnerstag (10. September), 20.50 Uhr: Im Westen von Dortmund hat es am Abend gleich mehrmals geknallt. Grund dafür waren von der Polizei kontrollierte Explosionen.

Dortmund: Polizei sprengt kiloweise Sprengstoff aus Wohnung in Lütgendortmund

Die Polizei Dortmund hatte bei der Durchsuchung eines Wohnhauses in Lütgendortmund heute kiloweise TNT gefunden. Der Sprengstoff wurde noch am Abend entschärft.

Spezialisten des Landeskriminalamts NRW brachten den Sprengstoff zu einem Feld. Dort wurde er zwischen 18.45 und 19.30 Uhr und mit Sicherheitsabstand kontrolliert gesprengt.

Dortmund: Polizei findet kiloweise Sprengstoff in Garage - Erneut Sprengung nötig

Update, Donnerstag (10. September), 17.25 Uhr: Nach einer Durchsuchung in Dortmund halten Munitionsfunde die Polizei und Feuerwehr weiter in Atem. Jetzt machten die Ermittler einen weiteren gefährlichen Fund - und warnen erneut.

Seit rund eineinhalb Tagen wühlen sich Ermittler und Sprengstoffexperten durch das Hab und Gut eines Mannes (68) aus Dortmund. In einer Garage machten sie nun einen weiteren explosiven Fund.

In dem Wohnhaus in Lütgendortmund fanden die Ermittler demnach heute mehrere Kilogramm TNT (Trinitrotoulol). Dabei handelt es sich um einen Sprengstoff, der im Zweiten Weltkrieg verstärkt produziert wurde.

Bereits am Mittwoch fanden Ermittler Munition in einer Wohnung in Dortmund.

Nach Angaben der Polizei muss der Sprengstoff nun abtransportiert werden. Experten des LKA sollen ihn am Abend zusammen mit der Feuerwehr Dortmund sprengen.

Sprengstoff in Dortmund gefunden: Polizei entdeckt TNT und warnt erneut vor Sprengung 

Wann und wo gesprengt werden soll, bleibt unklar. Erneut werden die Anwohner jedoch gewarnt: Es soll wie bereits am Mittwochabend mehrere Knallgeräusche geben. Gefahr bestehe jedoch nicht.

Die Durchsuchung des Wohnhauses in Lütgendortmund geht derweil weiter. Die Ermittler nehmen an, dass auch am Samstag weiter nach gefährlichen Stoffen und Munition gesucht werde.

Wozu der 68-Jährige Sprengstoff lagerte, ist noch völlig unklar. Auch dazu, wie die gefährlichen Stoffe gelagert wurden, macht die Polizei Dortmund keine Angaben und verweist auf die laufenden Ermittlungen.

Dortmund: Kriminalpolizei führt weitere Durchsuchungen in Lütgendortmund durch

Update, Donnerstag (10. Oktober), 16.15 Uhr: Nachdem Spezialisten der Bundespolizei am Mittwochabend (9. September) in Lütgendortmund die gefundene Mine aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert sprengen konnten, gehen heute die Durchsuchungen in dem Dortmunder Stadtteil weiter.

Seit etwa 13 Uhr sind Kriminalpolizei und Feuerwehr erneut vor Ort, um die Wohnung des 68-jährigen Mannes weiter zu durchsuchen. Die Aktion soll laut einer gemeinsamen Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft voraussichtlich bis in die Abendstunden dauern. Wegen zwei Straßensperrungen könne es derzeit zu Einschränkungen kommen.

Die chemische Analyse der am Mittwoch entdeckten Stoffe sei noch nicht abgeschlossen. Weitere Aussagen dazu und zur Gesamtzahl der aufgefunden Waffen seien derzeit ebenfalls nicht möglich. 

Dortmund: Mine und Munition in Lütgendortmund entdeckt - Sprengung erfolgreich

Ausgelöst wurde die Wohnungsdurchsuchung in Lütgendortmund, nachdem die Kriminalpolizei einen Hinweis auf zunächst eine Waffe, die der 68-Jährige einem anderen Mann übergeben haben soll, erhalten hatte.

Update, Donnerstag (10. September), 7.45 Uhr: Noch immer ist unklar, um welche verdächtigen Stoffe es sich bei dem Fund von Munition in Lütgendortmund handelt. Wie die Polizei Dortmund nun jedoch mitgeteilt hat, sei die Munition noch gegen 23.30 Uhr von Spezialisten der Bundespolizei kontrolliert und dann auf einem Feld gesprengt worden. 

Für die Anwohner habe laut Polizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden. 

Update, Mittwoch (9. September), 22.40 Uhr: Dortmund - Nach dem Fund von Munition in einem Wohngebiet in Dortmund ist noch völlig unklar, worum es sich bei den verdächtigen Stoffen handelt.

Dortmund: Munition soll nach Durchsuchung der Polizei gesprengt werden

Fotos zeigen, wie Spezialisten die in einer Wohnung in Lütgendortmund gefundenen Stoffe analysieren. "Wir sind in einem sehr frühen Stadium", sagte der Sprecher der Polizei auf die Frage, um welche Stoffe es sich handele. Es würden fortlaufend Materialien herausgetragen.

Noch am Abend soll die Munition von Experten kontrolliert gesprengt werden. Gefahr für die Anwohner bestehe aber nicht.

Dortmund: Polizei findet Munition bei Durchsuchung in Lütgendortmund

Bei einer Durchsuchung hat die Polizei Dortmund heute eine kuriose Entdeckung gemacht. Spezialisten der LKA mussten dabei unter anderem verdächtige Stoffe untersuchen.

Vorangegangen war der Entdeckung eine Hausdurchsuchung am Mittwochmorgen (9. September) in Lütgendortmund. Bei einem Mann (68) vermuteten die Beamten illegale Munition. Das geht aus einer Mitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund hervor.

Dieser Verdacht bestätigte sich - und sorgte für einen langen Arbeitstag der Polizei. Denn den Mann hatte neben verdächtigen Stoffen auch Munition aus dem Zweiten Weltkrieg in seinem Mehrfamilienhaus gelagert.

Polizei entdeckt Mine aus dem Zweiten Weltkrieg in Mehrfamilienhaus

Denn die Ermittler stießen bei der Durchsuchung am Abend auch auf eine Mine aus dem Zweiten Weltkrieg. Das mindestens 75 Jahre alte Relikt lagerte bei dem Mann in Lütgendortmund.

Spezialisten der Analytic Task Force sichern Beweismittel.

"Auf die Entschärfung spezialisierte Kräfte transportieren die entdeckte Mine sicher ab und werden diese im Laufe des heutigen Abends im Raum Lütgendortmund kontrolliert sprengen", kündigen die Beamten an.

Dortmund: Munition wird von Experten noch am Abend nahe Lütgendortmund gesprengt

Für die Bürger in Lütgendortmund bestehe keine Gefahr. Sie werden dennoch einen Knall hören, warnt die Polizei Dortmund. Wo die Mine gesprengt wird, bleibt geheim. Auch der Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Der Mann wurde derweil festgenommen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

Laut dpa könne der Einsatz in der Reihenhaussiedlung möglicherweise bis in die Nachtstunden dauern. Auch die Feuerwehr Dortmund sowie Sprengstoffexperten waren hinzugezogen worden.

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