Bombenverdachtspunkte

Bundesstraße in Dortmund teilweise gesperrt: Blindgänger und archäologische Ausgrabungen möglich

Wegen Bauarbeiten wird die Ruhrallee (B54) in Dortmund teilweise gesperrt. Für Pendler bedeutet das ein weiteres Nadelöhr in der Innenstadt.

Dortmund – Weil die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) neue Wärmeleitungen verlegen muss, wird eine Hauptstraße in der Innenstadt gesperrt. Ab Dienstag (19. April) sind auf der Ruhrallee in Dortmund nur noch zwei Spuren frei.

Dortmund: Bauarbeiten schränken Verkehr auf der Ruhrallee (B54) ab sofort ein

Hierzu müssen zunächst die beiden inneren Fahrspuren zwischen der Sonnen- und der Saarlandstraße in Dortmund gesperrt werden. Ab Freitag (22. April) wird dann die Ruhrallee stadtauswärts zwischen der Gutenberg- und der Sonnenstraße gesperrt.

Der Verkehr wird in beiden Fahrtrichtungen jeweils einspurig auf der gegenüberliegenden Fahrbahn geführt. Gutenberg- und Sonnenstraße werden durch die Sperrung zu Sackgassen. Eine Umleitung über die Saarland- und die Hohe Straße ist ausgeschildert (mehr Nachrichten aus Dortmund bei RUHR24).

Ruhrallee in Dortmund gesperrt: Archäologische Funde und Bomben können Arbeiten verzögern

Aufgrund der Lage der Baustelle in Dortmund erwarten die Stadtwerke Verzögerungen, etwa durch archäologische Funde. Zuletzt wurden in Dortmund-Wickede etwa uralte Pfeilspitzen ausgegraben.

Auch Bombenverdachtspunkte an der Ruhrallee seien denkbar, warnt DSW21. Immer wieder werden nahe der B54 in Dortmund Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Gründe wie diese können eine genaue Zeitplanung erschweren, heißt es von den Stadtwerken in Dortmund. Die Arbeiten sollen jedoch „bis zum Sommer“ beendet sein, teilt das Unternehmen mit.

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