Sicherheit in der City

Dortmund: Hier ist Feuerwerk an Silvester verboten

Böllerverbotszonen an Silvester in Dortmund.
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Böllerverbotszonen an Silvester in Dortmund.

Alle Jahre wieder: Auch an diesem Silvester hat die Stadt Dortmund wieder zwei Verbotszonen für Silvester-Feuerwerk eingerichtet. Damit soll die Sicherheit für Feiernde in der City erhöht werden. Wo genau ihr nicht böllern dürft, lest ihr hier.

  • In Teilen der Innenstadt von Dortmund darf auch an Silvester kein Feuerwerk gezündet werden.
  • Damit soll die Sicherheit in der City erhöht werden.
  • Um dies zu kontrollieren, verstärken sowohl das Ordnungsamt als auch die Polizei Dortmund ihre Präsenz.

Dortmund - Wie bereits im vergangenen Jahr richtet die Stadt Dortmund auch zu Silvester 2019 zwei Böller-Verbotszonen für die Innenstadt ein. Das Abbrennen und Verwenden von Feuerwerk in diesen Bereichen komplett verboten. Damit soll die Sicherheit in der City erhöht werden.

Dortmund Silvester: Verbotszonen Feuerwerk in Innenstadt gelten sechs Stunden

Wie die Stadt Dortmund am Freitag (20. Dezember) mitteilte, gelten die Verbotszonen für Feuerwerk - egal ob Böller oder Raketen - von Silvester (31. Dezember) ab 20 Uhr bis Neujahr (1. Januar) um 2 Uhr. Die Verwendung von Bengalos und bengalischen Feuern ist ebenso, ohnehin ganzjährig, verboten. 

2017 hat die Stadt Dortmund die Verbotszonen für Silvester-Feuerwerk eingeführt und damit nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Jahren gute Erfahrungen gemacht. Im Fokus der Stadt steht dabei, die Sicherheit für Besucher und Besucherinnen der Dortmunder Innenstadt an Silvester zu erhöhen. Wem das allerdings noch nicht ausreicht, kann auch getrost zu Hause bleiben und mit Klassikern wie "Dinner for one" ins neue Jahr starten. Damit ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. 

Silvester: Verbots von Feuerwerk am Hauptbahnhof in Dortmund und auf dem Westenhellweg

Doch da das nicht dem Geschmack von jedem entspricht, hat die Polizei vorgesorgt. Die erste der beiden Verbotszonen befindet sich, wie bereits in den Vorjahren, im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofs bis hin zum Westenhellweg. Betroffen sind der Königswall (vor den Hausnummern 16 bis 44), der Bahnhofsvorplatz, der Platz der Deutschen Einheit (am Fußballmuseum), der Max-von-der-Grün-Platz (1 bis 7), Freistuhl/Ecke Königswall, die Katharinenstraße, die Kampstraße (42 bis 80), der Petrikirchhof und der Westenhellweg (67 bis 75).

Die zweite Feuerwerks-Verbotszone umfasst den Platz von Leeds, die Brückstraße zwischen Platz von Leeds und Hohe Luft, die Reinoldistraße (1 bis 7), die Kampstraße (1 bis 4), den Friedhof, den Willy-Brandt-Platz, den Brüderweg (1 bis 3), die Kleppingstraße (1 bis 4), den Marienkirchhof, den Schuhhof, den Markt (1 bis 13), den Westenhellweg (1 und 2) sowie den Ostenhellweg (1 bis 19).

Dortmund Innenstadt: Verstärkte Präsenz von Ordnungsamt und Polizei an Silvester

Wie die Stadt weiter mitteilt, werden sowohl das Ordnungsamt als auch die Polizei Dortmund anSilvester verstärkt im Einsatz sein. Die Einsatzkräfte werden dafür sorgen, dass die Verbote eingehalten werden. Bei Störungen oder aggressivem Fehlverhalten schreiten sie ein.

Für Silvester-Feiernde richtet die Polizei in der Dortmunder Innenstadt zwei mobile Wachen ein. Zum einen im Bereich Katharinenstraße, oberhalb der Freitreppe gegenüber des Hauptbahnhofes, und zum anderen im Bereich des Reinoldikirchplatzes, oberhalb der Freitreppe zum Platz von Leeds.

Rewe-Filiale in Dortmund verzichtet erstmalig auf Silvester-Feuerwerk

Dass Silvester-Feuerwerk auf immer größere Kritik stößt, zeigte sich kürzlich in einer Rewe-Filiale im Dortmunder Süden. Der Betreiber des Supermarktes verzichtet in diesem Jahr zum ersten Mal auf den Verkauf von Raketen, Böllern und anderen Feuerwerkskörpern. Ganz im Gegenteil zu Aldi und Lidl, die haben nochmal so richtig die Werbetrommel gerührt und die besten Knaller-Angebote an Böllern und Raketen zum Jahreswechsel ins Sortiment aufgenommen.

Dem Verkaufsstopp bei Rewe ging eine Facebook-Umfrage der Filiale voraus, in der Kunden gefragt wurden, ob sie Feuerwerk in diesem Jahr noch für angemessen halten. Das Ergebnis war eindeutig: 62 Prozent der Teilnehmer halten ein Silvester-Feuerwerk für nicht mehr für zeitgemäß. Der Filialleiter reagierte prompt und teilte sechs Tage später mit, in diesem Jahr kein Feuerwerk mehr verkaufen zu wollen. Im Vordergrund der Entscheidung stehen Tierschutz und die Verunreinigung durch Feinstaub, der durch Feuerwerk freigesetzt wird. Diesen Trend bestätigte auch eine deutschlandweite Umfrage. Sie zeigte aber auch, ob jemand das Böller-Verbot befürwortet oder nicht, ist abhängig von Geschlecht und Alter.

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