Das neue Foyer der Messe Dortmund ist fertig - so sieht es aus

Das neue Foyer der Messe Dortmund ist eingeweiht worden. Foto: Florian Forth/RUHR24
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Das neue Foyer der Messe Dortmund ist eingeweiht worden. Foto: Florian Forth/RUHR24

Dortmund/NRW - Nach zwei Jahren Bauzeit ist das neue Foyer der Messe Dortmund fertig. Am Mittwoch (27. März) ist der Eingang Nord offiziell eröffnet worden.

Nach zwei Jahren Bauzeit ist das neue Foyer der Messe Dortmund fertig. Am Mittwoch (27. März) ist der Eingang Nord offiziell eröffnet worden. Doch künftig wird sich an den Westfalenhallen noch einiges ändern.

Von außen wirkt das neue Foyer der Messe Dortmund wuchtig und repräsentativ. Der geräumige Vorplatz, das weit vorgezogene Dach und die hohe Fassade des 4.500 Quadratmeter großen Kubus aus Glas und Stahl unterstreichen den offiziellen Charakter. Schick!

Innen: Beton, Stahl und eine offene Decke. Besucher laufen künftig direkt auf die lange Empfangstheke aus Holz zu. Im oberen Stock gibt es Konferenzräume und eine lange Galerie zu den weiteren Eingängen und in die Messehallen. Das Foyer soll voraussichtlich im Mai für die Besucher geöffnet werden.

Messe-Foyer war "emotionales Projekt"

Sabine Loos, Geschäftsführerin der Westfalenhallen, scheint bei ihrer Rede vor Hunderten geladenen Gästen erleichtert. Der Bau sei ein "emotionales Projekt" gewesen, das im laufenden Betrieb gestemmt worden sei.

Sie hofft, dass die Messe Dortmund durch den Umbau besser wahrgenommen wird. Ein Besucher hatte ihr berichtet, dass er kürzlich zur Messe wollte. Der Taxifahrer habe aber nicht gewusst, wo die sei. "Insofern ist die neue Messe auch ein architektonischer Gruß an die Taxifahrer in Dortmund", sagte Loos und sorgte für Lacher.

Westfalenhalle bald mit exklusivem Namen

Nicht nur sichtbar wird sich an der Messe etwas tun. Die Westfalenhalle soll diesen Namen ab dem 1. April exklusiv tragen. Die Messehallen "3A" und "3B" fallen weg. Künftig beginnen die Hallen mit der Nummer 1, kündigte Loos an.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau ging in seiner Rede davon aus, dass die neue Messe der Stadt gut tun werde. Zudem gebe die Halle "als Blickfang der Stadt ein neues Gesicht", sagte Sierau.

Hauptproblem im Jahr 2020 wird für die Dortmunder Westfalenhalle jedoch die Coronavirus-Pandemie sein, wodurch Großveranstaltungen fast das ganze Jahr über untersagt sind.

Messe sei "unverzichtbares Forum"

Heinz-Herbert Dustmann, Präsident der IHK Dortmund, lobte den neuen Eingang der Messe als "etwas ganz Besonderes". Für die Wirtschaft in der Stadt sei die Messe ein unverzichtbares Forum, auch in Zeiten der Digitalisierung.

Während das Foyer schon reichlich hermacht, sieht es drumherum verständlicherweise noch etwas nach Baustelle aus. Sierau kündigte aber bereits einen "kontinuierlichen Prozess der Verbesserung" an. Das neue Foyer soll nur der Auftakt weiterer Änderungen sein.

Dazu gehört unter anderem der Zugang zum Messeeingang Nord. Zu Fuß gelangen Besucher derzeit hauptsächlich über die in die Jahre gekommene B1-Brücke. Die Stadt will diese künftig durch ein barrierefreies Modell ersetzen und die alte Brücke abreißen. Wie das aussehen könnte, seht ihr hier.