Dortmund setzt Security-Personal in Freibädern ein - wegen aggressiver Badegäste

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Die Sportwelt Dortmund setzt ab sofort Security ein. Die Sicherheitsleute sollen gegen aggressive Freibad-Gäste helfen. Foto: dpa

Dortmund/NRW - Die Sportwelt Dortmund setzt am Wochenende Security-Personal im Freibad ein. Betroffen sind vier Bäder. Den Grund für diesen Schritt, erfahrt ihr hier.

Die Sportwelt Dortmund will am Wochenende Security-Personal in den Freibädern einsetzen. Hintergrund sei die zunehmende Aggressivität mancher Badegäste.

  • In den vergangenen Wochen gab es mehrere Prügeleien in Freibädern.
  • Die Sportwelt Dortmund setzt nun Security-Personal ein.
  • Besucher müssen deshalb eventuell mehr zahlen.

Egal ob in Gelsenkirchen, Werl, Essen oder Düsseldorf: In den letzten Tagen häuften sich Meldungen über Prügeleien in den Freibädern im Ruhrgebiet. In einem Gelsenkirchener Bad ist ein Streit zwischen zwei Männern so eskaliert, dass nun eine Mordkommission ermittelt.

Die Sportwelt Dortmund setzt deshalb am Wochenende auf ein verschärftes Sicherheitskonzept. Laut WDR will der Freibad-Betreiber in allen vier Freibädern Security-Personal einsetzen. Dazu gehören die Bäder:

  • Froschloch
  • Hardenberg
  • Volkspark
  • Wellinghofen

Security in Dortmunder Freibädern sei "unumgänglich"

Laut dem Chef der Sportwelt Dortmund, Michael Dominik, sei der Einsatz von Security-Personal "unumgänglich". Gegenüber dem WDR begründete er diesen Schritt mit der steigenden Aggressivität mancher Badegäste.

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Tatsächlich könnte das auch zum Nachteil der Besucher werden: Denn je nachdem, wie oft der Einsatz des Sicherheitsdienstes nötig ist, könnten die Kosten künftig auf den Eintrittspreis umgelegt werden. (Wie lange die Freibäder in Dortmund im Herbst geöffnet haben, lest ihr hier.)

Wer keine Lust auf Gedrängel und Streit im Freibad hat, kann sich auch einfach in einem der zahlreichen Badeseen rund um Dortmund abkühlen.