Ärger nach Talkshow

„Einfach nur gestört“: Bachelor Sebastian Pannek aus Dortmund wütet über WDR-Diskussion

Das WDR-Gebäude in Köln und Sebastian Pannek
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Der Dortmunder Ex-Bachelor Sebastian Pannek ist sauer auf den WDR nach ihrer verpatzten Talkshow „Die letzte Instanz“.

Der ehemalige Bachelor Sebastian Pannek ist außer sich. Auf Instagram erklärt der Dortmunder seine Gedanken nach der missglückten WDR-Talkshow „Die letzte Instanz“.

Dortmund – Sebastian Pannek (34) ist sauer. Der aus Bönen im Kreis Unna stammende Ex-Bachelor hat die WDR-Talkshow „Die letzte Instanz“ verfolgt – genau die Folge, die derzeit für Diskussionen sorgt, berichtet RUHR24.de*. Der Grund: Vier weiße Menschen diskutieren über Rassismus und die Frage, ob eine Zigeuner-Soße rassistisch ist oder nicht.*

NameSebastian Pannek
Geboren25. Juli 1986 (Alter 34 Jahre), Unna
Größe1,84 Meter
Bekannt ausDer Bachelor (RTL)
Aktueller EhepartnerAngelina Pannek (verh. 2020)

Nach WDR-Talkshow „Die letzte Instanz“: Ex-Bachelor Sebastian Pannek aus Dortmund ist sauer

Auf Instagram hat Sebastian Pannek für seine Follower eine Fragerunde* gemacht. Eine der Fragen war, was Sebastians Ansicht zu der umstrittenen WDR-Talkshow-Folge sei. Und auf diese Frage scheint der Dortmunder gewartet zu haben, denn er scheint sich bereits im Vorfeld Gedanken um das Thema gemacht zu haben.

„Über so ein Thema kann man einfach nicht oft genug sprechen. Der erste große Fehler, meiner Ansicht nach, ist bei der WDR-Redaktion passiert. Es ist einfach nur gestört. Du kannst einfach nicht vier weiße Deutsche in die Talkshow setzen und sagen ‚so, jetzt diskutiert mal über Alltags-Rassismus‘, ohne auch nur einen in der Runde zu haben, dem Rassismus jemals widerfahren ist.“

„Fehlbesetzung“: Gäste der WDR-Talkshow „Die letzte Instanz“ für Sebastian Pannek keine gute Wahl

Für Sebastian Pannek seien die Talkshow-Gäste Janine Kunze (46), Jürgen Milski (57), Micky Beisenherz (43) und Thomas Gottschalk (70) eine absolute Fehlbesetzung gewesen. „Mir ist alles aus dem Gesicht gefallen, als der Moderator der Sendung (Steffen Hallaschka, Anm. d. Red.) ein Zitat der betroffenen Gruppe vorlas, wo gesagt wird, dass Sinti und Roma das Wort ‚Zigeuner‘ als Beleidigung ansehen und die Gäste dann sagen, dass das doch alles gar nicht so schlimm sei, ein Kollege würde das auch voll in Ordnung finden“, erklärt der 34-Jährige.

Die gesamte Situation sei ein einziger Stammtisch gewesen. Es könne ja sein, dass es eine Person gibt, die bei dem Thema ein dickes Fell habe, aber wenn sich nur eine Person von dem Wort ‚Zigeuner‘ rassistisch beleidigt fühlt, sei das für Sebastian bereits eine Person zu viel. „Vielleicht steht die Zigeuner-Soße seit 50 Jahren mit diesem Begriff im Regal. Aber es kommen immer wieder Generationen nach und die müssen sich das nicht aneignen. Das ist nicht deren Aufgabe. Die Aufgabe ist es, die Soße aus den Supermarkt-Regalen zu nehmen und ihnen einen anderen Namen zu verpassen, mit dem kein Mensch verletzt werden kann“, appelliert der Familienvater.

Sebastian Pannek sieht in der WDR-Diskussion um die Umbenennung einer Soße auch etwas gutes

Aber auch noch eine andere Sache habe Sebastian Pannek gestört, die, seiner Meinung nach, gar nicht so unerheblich sei: „Da sitzen vier Leute, die eine Reichweite haben. Die Zuschauer sehen das und adaptieren deren Meinung. Sie sitzen zu Hause und denken sich ‚wenn der Gottschalk das so sagt, dann wird das so stimmen‘.“ Allerdings seien noch nicht alle Menschen aufgeklärt, weshalb genau das die Aufgabe der Talkshow-Gäste hätte gewesen sein müssen.

Video: Nach Rassismus-Kritik – WDR und Kunze entschuldigen sich für Talk-Sendung

„Kein Rassist zu sein reicht nicht, du musst gegen Rassismus sein. Es ist eine Steilvorlage. Du sitzt da, hast ein Publikum und kannst dich offen gegen Rassismus aussprechen.“ Doch genau das sei dort nicht geschehen. „Da sitzen vier Leute, die kriegen es nicht über die Lippen und ziehen am Ende noch die falsche Karte. Das kann einfach nicht sein.“

Doch wenigstens eine gute Sache sieht Sebastian Pannek in der ganzen WDR-Diskussion um die Umbenennung einer Soße: „Das einzig positive an der Geschichte ist, dass wieder drüber gesprochen wird und Menschen angehört werden, die wirklich von Rassismus betroffen sind.“ *RUHR24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.