NRW schnürt Finanzpaket

Dortmund investiert Millionen in Schulen – was Schüler davon haben

Das Land NRW stellt der Stadt Dortmund bis zu 16,8 Millionen Euro für Schulen zur Verfügung. Die Stadt weiß auch schon, für was sie das Geld ausgeben möchte.

Dortmund – Gute Nachrichten für alle Schulen in Dortmund. Die Stadt bekommt vom Land NRW im Rahmen der „Digitalstrategie Schule NRW - Lehren und Lernen in der digitalen Welt“ 16,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Profitieren sollen von dem Geld vor allem die Schülerinnen und Schüler.

StadtDortmund
BundeslandNRW
Einwohner 603.167 (Stand Dezember 2020)

Dortmund: 16,8 Millionen Euro für Schulen – Schüler sollen Tablets bekommen

Die Stadt Dortmund möchte von dem Geld mehr als 30.000 Endgeräte für Schülerinnen und Schüler kaufen. Besonders belastete allgemeinbildende Schulen sowie Förderschulen, Weiterbildungskollegs und bestimmte Bildungsgänge an Berufskollegs sollen zuerst mit einer digitalen Vollausstattung bedacht werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Digitale Vollausstattung heißt konkret: 30.000 Tablets für Dortmunds Schüler. Zudem gebe es noch 2.300 hochmoderne Tafelsysteme und einer neuen Schulserverumgebung für die Schulen oben drauf.

Dortmund: Schulen in der Stadt wegen Corona teilweise geschlossen

Vor allem im vergangenen Jahr habe sich die Digitalisierung in Dortmunds Schulen enorm entwickelt, heißt es in der Mitteilung weiter. Ein Grund dafür ist die Corona-Pandemie, die ein Arbeiten und Lernen von Zuhause erforderte und auch weiterhin fordert. Denn: Das Coronavirus sorgt weiterhin für zahlreiche Schulschließungen in NRW und im Dortmunder Stadtgebiet.

So sind aktuell wegen einer Vielzahl von Infektionen die Grundschule Kleine Kielstraße und die Röntgen-Realschule bis einschließlich Dienstag (25. Januar) geschlossen. Auch die Mosaik-Schule Eving bietet bis einschließlich Mittwoch (26. Januar) keinen Präsenzunterricht an. Um die Schülerinnen und Schüler vor Infektionen zu schützen, hat kürzlich eine NRW-Stadt eine Staffelung der Schulanfangszeiten beschlossen.

Schulen in Dortmund: Corona-Infektionen bei Schülern ist hoch – Soldaten werden eingesetzt

Das Infektionsgeschehen in Dortmund sei hoch, erklärt Frank Renken, Leiter des Dortmunder Gesundheitsamtes. Vor allem steigen die Ansteckungszahlen bei den jüngsten der Gesellschaft. Deswegen helfen seit einigen Tagen 20 Soldaten der Bundeswehr bei der Kontaktnachverfolgung.

Die Aussicht für Dortmunds Schülerinnen und Schüler: Trotz hoher Coronazahlen sollen NRWs Schüler nicht dauerhaft im Homeschooling oder im Wechselunterricht bleiben. Das stellte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) vergangene Woche klar. Der Präsenzunterricht sei das oberste Gebot. Und dort können Dortmunds Schüler künftig auch ihre neuen Tablets nutzen.

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