Wechsel in der Stadtverwaltung

Dortmunds neue „Schul-Ministerin“ Nienaber-Willaredt lebte ein Jahr im Kibbuz

Dortmund hat eine neue „Schul-Ministerin“: Monika Nienaber-Willaredt folgt auf Daniela Schneckenburger. Die neue Dezernentin kommt von der Bezirksregierung Arnsberg.

Dortmund – Wenn es um Schule, Jugend und Familie geht, hat in Dortmund künftig Monika Nienaber-Willaredt das Sagen. Die 1966 geborene Liesbornerin (Kreis Warendorf) folgt Daniela Schneckenburger, die wiederum in den Deutschen Städtetag wechselt.

NameMonika Nienaber-Willaredt
Position Dezernentin für Schule, Jugend und Familie in Dortmund
Vorheriger ArbeitgeberBezirksregierung Arnsberg

Dortmund hat neue Dezernentin für Schule, Jugend und Familie: Monika Nienaber-Willaredt

Nienaber-Willaredt soll in Dortmund die Geschicke in der Schulverwaltung, beim Jugendamt und beim städtischen Kita-Betreiber „Fabido“ leiten, hat also die Verantwortung für das Schicksal Tausender Kinder und Familien.

Hier einige Eckdaten zur Person:

  • 1966 in Liesborn, Kreis Warendorf, geboren
  • Abitur und anschließend einjähriger Kibbuzaufenthalt in Israel (israelische Siedlungsform mit gemeinsamem Eigentum und basisdemokratischen Strukturen.)
  • Magister- und ein Lehramtsstudium der Fächer allgemeine Literaturwissenschaften, Deutsch, Geschichte, Philosophie und praktische Philosophie an der Universität Paderborn
  • Unterricht und Forschung von 1994, von 1998 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Literaturtheorie und Gender Studies an der Universität Paderborn
  • Ab 1999 Referendariat am Gymnasium Leopoldinum in Detmold
  • Von 2001 bis 2010 Lehrerin am Städtischen Gymnasium Gütersloh (u.a. auch Fachleiterin zur Koordinierung besonderer Aufgaben auch für den Bereich der Unterrichtsentwicklung)
  • Zusätzlich: Fachberaterin für Rumänien und die Republik Moldau für die Aufgabe der Koordination des Lehrerentsendeprogramm
  • Regionalbeauftragte der Fortbildungsregion Süd-, Mittel- und Osteuropa, die dortigen Lehrer-Fortbildungen
  • Ab 2013 leitende Regierungsschuldirektorin in der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg
  • 2013 bis 2016 Dezernentin in der Schulaufsicht im Dezernat 43 für die Schulform Gymnasium

Seit dem 1. September ist Monika Nienaber-Willaredt neue Schul-Dezernentin in Dortmund. Zu Beginn sei die Technik die größte Herausforderung gewesen, gab sie bei einer Pressekonferenz schmunzelnd zu.

Neue Schuldezernentin will Flüchtlinge schnell in Dortmunder Schulen bringen

Wenn die Technik sitzt, will Nienaber-Willaredt möglichst schnell zusehen, dass die vielen wartenden Flüchtlingskinder in Dortmund einen Schulplatz bekommen. Die Stadt Dortmund plant dafür, drei alte Schulen zu reaktivieren, weil in den vorhandenen schlicht der Platz fehle. Zweite große Baustelle: Der Ausbau des offenen Ganztages (OGS) in Dortmund.

Monika Nienaber-Willaredt (l.) folgt Daniela Schneckenburger als Schuldezernentin der Stadt Dortmund.

Von der Bezirksregierung Arnsberg kommen hohe Lobeshymnen für Nienaber-Willaredt. Sie sei eine „innovative Pädagogin und Verwaltungsmanagerin, die Schule nicht als Raum, sondern als Aktivität begreift“, so ihr ehemaliger Chef, Hans-Josef Vogel, Regierungspräsident Arnsberg.

Dortmunds neue Schul-Dezernentin Nienaber-Willaredt soll Kitas ausbauen

Zwar ist Nienaber-Willaredt durch ihre Historie in der Arnsberger Schulverwaltung Expertin für Schulthemen, der Bereich Jugend und Familie ist aber noch neu für sie. Auch hier soll sie den Ausbau vorantreiben, allen voran Kitas für unter und für über 3-Jährige (hier weitere Dortmund-News bei RUHR24 lesen).

Rubriklistenbild: © Bezirksregierung Arnsberg

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