Personalveränderung in Dortmund

Dortmund verliert Schuldezernentin – Daniela Schneckenburger wechselt

Dortmunds Stadtverwaltung verliert Schuldezernentin an Deutschen Städtetag.

Die Schuldezernentin Daniela Schneckenburger wechselt zum Sommer in den Deutschen Städtetag. Oberbürgermeister von Dortmund, Thomas Westphal (SPD), gratuliert ihr zur einstimmigen Wahl zur Beigeordneten. Er bedauere aber auch ihren Weggang. Im Frühsommer werde Schneckenburger die Bereiche Bildung, Kultur, Integration und Gleichstellung im Städtetag vertreten (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

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OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)

Grünen-Ratsfraktion: Wechsel von Schneckenburger ist „großer Verlust für Dortmund“

Mit Schneckenburgers Weggang verliere Dortmund eine wichtige und engagierte Stimme für Kinder und Jugendliche, betont die Grünen-Ratsfraktion. Die Dezernentin habe die politischen Diskussionen und Entscheidungen im Bereich Bildung und der Interessenvertretung der jüngsten Menschen mitgeprägt. Mit zahlreichen Projekten in ihrer Amtszeit habe sie zentrale Weichen für die Stadtverwaltung aufgestellt.

Unter anderem sei der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze und der Plätze der offenen Ganztagsschule auf den Weg gebracht worden. Die Aufnahme von rund 1000 unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen konnte laut Grünen-Fraktionsspitzen unter Schneckenburgers Leitung ebenfalls gemeistert werden.

Dortmund: Schneckenburger ist weg – Einige Initiativen wurden von ihr ins Leben gerufen

Die Gründung einer neuen Gesamtschule in Dortmund Hörde sei zudem auch auf Schneckenburgers Initiative hin beschlossen worden. Insbesondere in der Pandemie habe sie sich dafür eingesetzt, die bildungspolitischen und sozialen Folgen für Kinder und Jugendliche abzumildern. Der Aktionsplan „Stark aus der Krise“ zur Stärkung von Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe sei dazu ins Leben gerufen worden.

Trotz des Wechsels von Schneckenburger sieht die Ratsfraktion neue Möglichkeiten für sie im Deutschen Städtetag. Der Städtetag gewinne eine Beigeordnete, die „die Problemlagen der Städte seit vielen Jahren in der Verwaltung, aber auch politisch im Einsatz für die kommunale Familie begleitet hat und für sie eingetreten ist“, so die Grünen-Ratsfraktion.

Dortmunds Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger (Grüne) verlässt die Stadtverwaltung.

Dortmund: Oberbürgermeister Westphal sieht Kommunen durch Schneckenburger gut vertreten

Thomas Westphal bezeichnet die Wahl von Daniela Schneckenburger als Chance für die Interessenvertretung der Kommunen. Die Dortmunder Dezernentin kenne die Situation in den Kommunen gut und „wird diese Interessen auch als Dortmunder Stimme entsprechend nachdrücklich zum Ausdruck bringen“, so Westphal.

Die Grünen-Politikerin war sieben Jahre lang Dezernentin für Schule, Jugend und Familie in Dortmund. Sie leitet das Dezernat 4 mit den Fachbereichen Schulverwaltungsamt, Jugendamt und dem Eigenbetrieb FABIDO.

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