Freudenschüsse sorgen für Ärger

Schüsse bei Autokorso in Dortmund: Keiner will es gewesen sein - dann entdeckt die Polizei dieses Detail

In der Dortmunder Nordstadt kam es zu einem Einsatz wegen einer Schreckschusspistole.
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In der Dortmunder Nordstadt kam es zu einem Einsatz wegen einer Schreckschusspistole.

Schüsse in Dortmund! Nach einem Autokorso ermittelt die Polizei. Ein Details könnte zum Erfolg führen.

  • Die Polizei Dortmund stoppte am Samstag (1. Februar) einen Autokorso.
  • Zuvor sollen Schüsse gefallen sein.
  • Vor Ort wurde auch ein Springmesser sichergestellt.

Dortmund - Wilde Schüsse in Dortmund. Am Samstag (1. Februar) hat die Polizei einen Autokorso bestehend aus 17 Fahrzeugen gestoppt. Zuvor sollen aus den Fahrzeugen mehrere Schüsse abgegeben worden sein.

Polizei Dortmund sucht nach Schreckschusspistole: Keiner will es gewesen sein

Gegen 16.30 Uhr befanden sich die Insassen der 17 Autos an einem Parkplatz an der Zollernstraße in Dortmund-Kirchlinde, berichtet die Polizei in einer aktuellen Pressemitteilung. Als die Fahrer abfahren wollten, konnten Polizeibeamte das jedoch verhindern. Im hinteren Bereich des Parkplatzes fanden die Beamten kurze Zeit später abgefeuerte Patronen einer Schreckschusspistole auf.

Für die Einsatzkräfte klar: Die Personen haben die Schüsse abgefeuert. Doch bei einer Befragung der Personen wollte sich keiner zu den Schüssen bekennen. Auch, so argumentierten die Beschuldigten, habe keiner von ihnen eine Waffe.

Schüsse in Dortmund: Polizei findet Patronenhülsen im Auto

Die Polizei Dortmund, die sich jüngst mit einem 19-jährigen Randalierer in Westerfilde rumschlagen musste, glaubte den Personen jedoch nicht und kontrollierten die insgesamt 17 Autos. Bei der Durchsuchung der Fahrzeuge konnten die Beamten ein verbotenes Springmesser sicherstellen. Im Auto eines 25-Jährigen wurden sie dann letztendlich fündig.

In dem Fahrzeug fanden die Beamten die Patrone einer Schreckschusspistole. Ein 54-jähriger Mann gab daraufhin zu, dass er geschossen hatte, die Waffe sich aber mittlerweile in seiner Wohnung befinden würde. Polizeibeamte begleiteten den Mann anschließend zur Wohnung und stellten die Waffe sicher.

Nicht der erste Fall mit einer Schreckschusspistole in Dortmund

Zu einem ähnlichen Einsatz kam es im Oktober in Dortmund-Hörde. Zeugen hatten damals einen 18-Jährigen gemeldet, der mit einer Schreckschusspistole in die Luft geschossen hatte. Die Waffe konnte kurze Zeit später am Eingang des Hörder Bahnhofs sichergestellt werden. Der Mann wurde festgenommen.

Zu einem weiteren Einsatz wegen einer Schreckschusspistole in Dortmund ist es erst im Juli vergangenen Jahres gekommen. Dabei hat ein Mann vor einer Pizzeria im Kaiserstraßenviertel einem 34-Jährigen ins Gesicht geschossen. Der Mann wurde nur leicht verletzt. Die Beteiligten sollen sich vor dem Laden gestritten haben.

In Dortmund hat nun eine Polizeibeamtin angeblich auf Kinder geschossen. Diese seien mit einem Auto auf der Flucht gewesen.

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