Tumulte im Unionviertel

Dortmund: Nach Schüssen vor Imbiss – Polizei erlässt ersten Haftbefehl

An der Rheinischen Straße in Dortmund sind am Sonntagnachmittag Schüsse gefallen. Die Hintergründe sind noch weitgehend unklar. Am Montag soll der Streit erneut eskaliert sein.

Update, Montag (22. November), 22.12 Uhr: Dortmund – Die Polizei Dortmund hat neue Details zu den Auseinandersetzungen vor einem Imbiss in der Rheinischen Straße am Sonntag (21. November) veröffentlicht. Demnach seien bei dem Streit drei Männer (23, 31 und 33 Jahre alt) mit Schnitt- und Schussverletzungen in Krankenhäuser eingeliefert worden. Lebensgefahr bestehe jedoch nicht.

StadtDortmund, NRW
VorfallSchüsse an Rheinischer Straße
Im EinsatzPolizei, Rettungsdienst

Dortmund: Nach Schüssen vor Imbiss – Haftbefehl gegen Beschuldigten erlassen

Zudem habe das Amtsgericht Dortmund am Montagabend (22. November) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Untersuchungshaftbefehl gegen einen 40-jährigen Beschuldigten erlassen. Der Haftbefehl sei jedoch außer Vollzug gesetzt worden. Zusätzlich werde gegen drei weitere Männer im Alter von 21, 29 und 50 Jahren ermittelt. Gegen die drei anderen Tatverdächtigen liegen keine Haftgründe vor.

Die Polizei bestätigte außerdem die weiteren Tumulte am Montag (22. November). Dabei hätten mehrere Personen Platzverweise und Gefährdeansprachen erhalten. Die Polizei ist weiterhin in der Rheinischen Straße präsent. Aus ermittlungstaktischen Gründen könnten zu den Hintergründen der Tat am Sonntag jedoch derzeit keine Auskünfte erteilt werden.

Dortmund: Streit eskaliert erneut – Polizei schweigt zu Hintergründen der Tat

Polizei und Staatsanwaltschaft bitten jedoch weiterhin um Zeugenaussagen: Wer Videos von der Tat aufgenommen hat, wird gebeten, diese auf dieser Homepage hochzuladen. Hinweise von Zeugen zur Tat am Sonntagnachmittag sollen an die Kriminalwache unter der Telefonnummer 0231/132 7441 gemeldet werden.

Update, Montag (22. November), 19.45 Uhr: Noch sind die Ermittlungen zu der Auseinandersetzung am Sonntag (21. November) an der Rheinischen Straße in Dortmund noch nicht abgeschlossen. Doch schon soll der Streit erneut entfacht sein. Wie der WDR berichtet, sollen heute (22. November) an der gleichen Stelle wieder bis zu 14 Personen aufeinander losgegangen sein.

Schüsse in Dortmund an der Rheinischen Straße: Streit eskaliert erneut

Die Polizei musste erneut in die Rheinische Straße ausrücken und die wohl aggressiven Personen auseinanderhalten. Die Beamten sollen Personalien festgestellt und Platzverweise ausgesprochen haben. Noch immer sind keine genauen Details zum Hintergrund der Streitigkeiten bekannt. Ein Anwohner soll jedoch ausgesagt haben, dass es sich nicht um den ersten Streit zwischen zwei Imbissbetreibern gehandelt haben soll. Sie hätten schon länger Differenzen gehabt. Die Angaben sind jedoch noch nicht offiziell bestätigt.

Die Polizei gab gegenüber dem WDR allerdings an, dass sie von einem Zusammenhang zwischen den gewaltsamen Vorfällen am Sonntag und dem Streit am Montag ausgehen.

Dortmund: Schüsse an der Rheinischen Straße – Verletzte und Festnahmen

Update, Sonntag (21. November), 19.47 Uhr: Inzwischen gibt es eine erste offizielle Mitteilung der Polizei Dortmund zur Auseinandersetzung an der Rheinischen Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen sei es dort zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen. Dabei seien Schuss- und Stichwaffen eingesetzt worden.

Nach der Auseinandersetzung seien Tatverdächtige festgenommen worden, die Ermittlungen dauern aber weiter an. Zum jetzigen Zeitpunkt könne man keine weiteren Angaben zum Geschehen machen.

Die Polizei Dortmund sichert am Einsatzort Spuren.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalwache Dortmund unter 0231/132-7441 zu melden. Die Beamten bitten zudem um die Zusendung von Handyvideos über das NRW-Hinweisportal zwecks weiterer Ermittlungen.

Update, Sonntag (21. November), 17.30 Uhr: Nach den Schüssen vor einem Imbiss im Unionviertel in Dortmund haben schwerbewaffnete Polizisten den Einsatzort abgesperrt. Vor Ort soll es zudem Festnahmen gegeben haben. Auch Rettungssanitäter waren am Nachmittag im Unionviertel im Einsatz. Genauere Angaben zum Einsatz machte die Polizei bislang jedoch nicht.

Schüsse in Dortmund: Polizei nach Tumulten im Unionviertel im Einsatz

Zudem bittet die Polizei Dortmund auf Twitter darum, keine Videos der Tat online zu stellen. Zeugen sollten sich stattdessen direkt bei den Ermittlern melden. Auf der Rheinischen Straße kommt es derweil weiter zu Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen.

Dortmund: Schüsse und Tumulte an der Rheinischen Straße – Polizei sperrt Straße ab

Update, Sonntag (21. November), 16.45 Uhr: Nach den Schüssen im Unionviertel in Dortmund hat sich jetzt die Polizei zu dem Einsatz geäußert. Sie spricht von einer „körperlichen Auseinandersetzung“ im Bereich der Siegfriedstraße. „Starke Polizeikräfte“ seien vor Ort, schreibt die Behörde auf Twitter. Bürger werden zudem gebeten, den Bereich zu meiden.

Update, Sonntag (21. November), 16.20 Uhr: Nachdem an der Rheinischen Straße in Dortmund mehrere Schüsse gefallen sind, hat die Polizei jetzt einen Teil der Arkaden in Höhe der Stadtbahn-Haltestelle „Heinrichstraße“ abgesperrt. Mehrere Einsatzwagen der Polizei und Beamten mit Maschinenpistolen sichern den Einsatzort vor zwei Imbissen ab. Die Rheinische Straße ist in Richtung Innenstadt gesperrt.

Die Polizei Dortmund ist aktuell an der Rheinische Straße im Einsatz.

Dortmund: Schüsse bei Tumulten im Unionviertel gefallen – Polizei im Einsatz

Erstmeldung, Sonntag (21. November), 15.50 Uhr: In der Innenstadt von Dortmund sind am Sonntag (21. November) gegen 15 Uhr Schüsse gefallen. Wie Augenzeugen berichten, soll an der Rheinischen Straße in der westlichen Innenstadt geschossen worden sein. Schwerbewaffnete Polizisten seien im Einsatz (alle News zur Kriminalität in NRW auf RUHR24)

In einem Video, das unserer Redaktion vorliegt, sind Tumulte mit zahlreichen Teilnehmern zu sehen und drei Schüsse zu hören. Die Hintergründe sind noch völlig unklar. Die Polizei Dortmund wollte den Einsatz gegenüber RUHR24 bislang nicht bestätigen. Ob es Verletzte gibt, ist bislang unklar.

Bereits Ende September gab es im Unionviertel in Dortmund einen Streit um Döner-Preise. Damals fielen zwar keine Schüsse, ein Mann schlug jedoch mit einer Pistole zu. Damals gab es drei Verletzte.

Rubriklistenbild: © Victoria Maiwald/RUHR24

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