DSW21 gibt Antworten

Dortmund: Brauchen Schüler aktuell einen Corona-Test in Bus und Bahn?

Schüler aus Dortmund stürmen in Corona-Zeiten bald wieder die Busse zur Schule.
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Schüler aus Dortmund stürmen in Corona-Zeiten bald wieder die Busse zur Schule.

Am Montag (10. Januar) enden in Dortmund die Ferien und Schüler und Schülerinnen fluten wieder Busse und Bahnen. Aber brauchen sie immer noch einen negativen Corona-Test für die Fahrt?

Dortmund – Aktuell gilt in Bussen, Bahnen und Zügen die 3G-Regel. Somit dürfen nur Geimpfte, Genesene und negativ Getestete die Reise antreten. In den Winterferien galt das auch für Schüler und Schülerinnen, die zuvor von der Regel ausgenommen waren. Wie sieht es jetzt zum Schulstart am Montag (10. Januar) in Dortmund aus?

StadtDortmund
Aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz426,2 (8. Januar 2022)
QuelleRobert Koch-Institut (RKI)

Coronavirus in Dortmund: Zuletzt mussten Schüler einen negativen Corona-Test parat haben

Vor den Ferien mussten Schüler und Schülerinnen keine Kontrollen in Bussen und Bahnen fürchten. Da sie in den Schulen ohnehin regelmäßig auf das Coronavirus getestet wurden, galten sie als 3G-konform. In den Ferien war das zuletzt allerdings anders, denn dann wurden Schüler und Schülerinnen eben nicht mehr regelmäßig getestet. So wurden auch sie stichprobenartig kontrolliert und mussten ihre entsprechenden Nachweise parat haben.

Aber wie sieht es jetzt zum Schulstart am Montag (10. Januar) aus? Immerhin werden die Kinder und Jugendlichen erst auf das Coronavirus getestet, wenn sie in der Schule angekommen sind. Somit kann auf der Hinfahrt eigentlich nicht davon ausgegangen werden, dass die Schüler und Schülerinnen automatisch als negativ getestet gelten.

Corona-Test zum Schulstart in Dortmund? Sonderregel nicht mehr gültig

Doch Eltern müssen sich keine Sorgen machen, sie müssen mit ihren Kindern vorm Schulstart nicht noch schnell eine Teststation aufsuchen. DSW21-Sprecher Frank Fligge erklärt gegenüber den Ruhr Nachrichten, dass Kontrolleure keine rechtliche Handhabe hätten, wenn sie nicht-getestete Mädchen und Jungen aus den Bussen und Bahnen herausbitten würden.

Denn in der Coronaschutzverordnung des Landes NRW steht ganz klar: „Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen – und daher nicht vom 27. Dezember 2021 bis einschließlich 9. Januar 2022 – als getestete Personen.“ Somit endet diese Ausnahmeregelung um 23.59 Uhr am 9. Januar. Daher gelten sie ab 0 Uhr am Montag als getestet – auch wenn sie es gar nicht sind.

Corona in Dortmund: Schüler gelten automatisch als getestet und müssen keine 3G-Kontrollen fürchten

Fligge selbst könne diese Regelung nur bedingt nachvollziehen, zitiert die Zeitung den Sprecher. Er meint, man hätte die sie durchaus auch bis zum 10. Januar verlängern können. Doch er könne es genauso gut verstehen, dass nicht alle Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit hätten, sich auf die Schnelle testen zu lassen (mehr News zum Coronavirus in Dortmund bei RUHR24).

Somit wird die DSW21 Schüler und Schülerinnen ab Montag nicht mehr auf einen 3G-Nachweis kontrollieren. Eine andere Kontrolle wiederum wird weiterhin durchgeführt. Denn die Maskenpflicht gilt noch immer und wird auch kontrolliert.