Kleingartenanlage

Dortmund: Neue Schrebergärten in der Stadt geplant – Bauort noch unklar

Die Nachfrage nach Kleingartenanlagen ist in Dortmund hoch. Die Stadt plant neue Schrebergärten.

Dortmund – Es ist beinahe ein Novum, was in Zukunft im Dortmunder Stadtgebiet entstehen soll. Die Stadt plant neue Kleingartenanlagen. Der Bedarf sei groß. Nun reagiert die Stadtverwaltung auf die hohe Nachfrage seitens der Dortmunderinnen und Dortmunder und will tätig werden.

StadtDortmund
BundeslandNRW
OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)

Dortmund: Neue Kleingärten sollen in der Stadt entstehen – die Nachfrage ist groß

Lange Wartelisten, hohe Nachfrage, wenig Angebot – wer aktuell in Dortmund eine Parzelle in einer Kleingartenanlage haben möchte, muss viel Geduld mitbringen. Das weiß auch die Stadt Dortmund. Jetzt sollen weitere Kleingärten geplant und zwei Anlagen erweitert werden.

„Ich habe zum letzten Mal neue Kleingärten in Dortmund in den 80ern geplant“, berichtet Planungsdezernent Ludger Wilde. Das unterstreicht die Aktion, die jetzt in Dortmund entstehen soll. Wilde freue sich aber, wieder neue Gärten auf den Weg zu bringen.

Laut Angaben der Stadt gebe es einen Bedarf von rund 1000 Parzellen. Der Stadtverband Dortmunder Gartenvereine hatte in einer Analyse ermittelt, dass zwar in der Corona-Pandemie verstärkt, aber auch darüber hinaus ein großer Bedarf an Kleingärten im ganzen Stadtgebiet besteht (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Dortmund: Nachfrage nach Schrebergärten in ganz Deutschland hoch – hier entstehen Parzellen

Fünf Millionen Menschen pflanzen und ernten in ganz Deutschland in Schrebergärten. Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass die Plätze noch begehrter sind als zuvor. Vor allen in Städten und eng besiedelten Gebieten, wie im Ruhrgebiet, wollen die Menschen sich im Grünen aufhalten und selbst Obst und Gemüse anbauen. Es sind aber auch Regeln zu beachten.

Das will die Stadt Dortmund den Menschen ermöglichen. Zwei Kleingartenanlagen sollen erweitert werden. Bei den Anlagen handelt es sich um die Kleingartenanlagen „Im Wiesengrund“ in Dorstfeld sowie „Crengeldanzgraben“ in Lütgendortmund.

Parzellen in Kleingartenanlagen sind beliebt.

Dortmund: Neue Kleingartenanlagen in der Stadt? Das ist geplant

Laut dem Stadtverband Dortmunder Gartenvereine könne auch ein Neubau von Dauerkleingartenanlagen den Bedarf decken und die hohe Nachfrage stillen. Eine dritte, alternativ anzuführende Anlage mit Potenzial für rund 45 Parzellen ist die Dauerkleingartenanlage „Dietrich Keuning“ in Wickede, teilt die Stadt mit.

Allerdings befindet sie sich nicht im städtischen Eigentum und wird bei der Betrachtung daher zunächst zurückgestellt. Darüber hinaus prüft die Verwaltung ebenfalls, welche weiteren Dauerkleingartenanlagen in einer zweiten Stufe erweitert oder neugeschaffen werden können, heißt es abschließend.

Rubriklistenbild: © Symbolbild: Soeren Stache/DPA

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