Schlangenhaut in Keller entdeckt

Suche nach Schlange in Dortmund ist beendet – Experten berichten über Ausgang

In Dortmund wurde eine Schlange gefunden.
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Die Suche nach einer Schlange in Dortmund geht weiter.

Die Suche nach einer Schlange in einem Mehrfamilienhaus in Dortmund ist beendet. Nach dem Fund einer Schlangenhaut konnten Experten kein Tier in dem Haus finden.

Update, Donnerstag (14. Januar): 13.50 Uhr: Nach rund zwei Wochen hat die aufwendige Suche nach einer Schlange in einem Wohnhaus in Dortmund ein Ende. Reptilienexperten konnten auch im Keller des Hauses an der Wittelsbacher Straße kein Tier entdecken. Das teilt die Wohnungsgesellschaft Dogewo21 mit.

Dortmund: Suche nach Schlange in Wohnhaus beendet – kein Tier gefunden

Fachleute hatten in dem Keller des Gebäudes in der Innenstadt von Dortmund Fangfallen aufgestellt und Mehl ausgestreut, um Spuren der Schlange sichtbar zu machen. Experten hatten alle Gegenstände im Keller untersucht und die Zugänge kontrolliert. Ein Schornsteinfeger suchte in den Kaminen mit einem Endoskop nach der Schlange.

„Die erfolgten Maßnahmen und eine abschließende Begehung führten zu dem Ergebnis, dass sich keine Schlange in den Räumlichkeiten befindet“, schreibt die Dogewo21 jetzt. Der Keller des Hauses in der Innenstadt von Dortmund wurde bereits am Mittwoch (13. Januar) wieder freigegeben. Er war für die Suche nach der Schlange seit Silvester gesperrt gewesen.

Suche nach Schlange in Dortmund: DOGEWO21 setzt Reptilienfachleute ein

Update, Donnerstag (7. Januar), 15.22 Uhr: Dortmund – Die am Silvestermorgen entdeckte Schlangenhaut in einem Mehrfamilienhaus in der Wittelsbacher Straße in Dortmund-Mitte beschäftigt die DOGEWO21 weiterhin. Mithilfe von Experten wird die Suche nach einer möglicherweise vorhandenen Schlange fortgesetzt.

Am Mittwochnachmittag (6. Januar) ist die offizielle Suche in Rücksprache mit der Feuerwehr Dortmund nach einer erneuten Kontrolle der Kellerräume beendet worden. Die täglichen Kontrollen der aufgestellten Fangfallen hätten keine Hinweise auf eine Schlange ergeben.

DOGEWO21 möchte das verbleibende Restrisiko dennoch ausräumen und wird unmittelbar weitere Maßnahmen einleiten. Auf der Suche nach der Schlange in Dortmund werden Reptilienfachleute die Kellerräume fachmännisch überprüfen und räumen. Bis zum Abschluss der Maßnahme bleibt der Keller verschlossen.

„Wir gehen diesen Schritt, um die Sicherheit unserer Bewohner und Bewohnerinnen zu gewährleisten. Uns ist klar, dass dies zunächst weitere Einschränkungen für unsere Mieter und Mieterinnen bedeutet. Deshalb möchten wir uns ausdrücklich für die bisherige Kooperation und das entgegengebrachte Verständnis bedanken“, so DOGEWO21-Geschäftsführer Klaus Graniki.

Update, Freitag (1. Januar), 18.40 Uhr: Wie die DOGEWO21 in einer Pressemitteilung bekannt gibt, ist die Schlange im Laufe des Tages nicht mehr gefunden worden. Daher dürfen die Bewohner des Miethauses an der Wittelsbacher Straße in Dortmund ab 20 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurück.

StadtDortmund
Fläche280,7 km²
Metropolregion7.268 km²

Experten haben den Keller, wo die Schlangenhaut ursprünglich gefunden worden ist, versiegelt. In den kommenden Tagen wird der Bereich noch einmal nachkontrolliert. Was ein Schreck für die Bewohner des Wohnhauses zum neuen Jahr.

Update, Freitag (1. Januar), 10.11 Uhr: Die Schlange, die am Silvesterabend (31. Dezember) in Dortmund ihr Unwesen trieb, ist offenbar immer noch nicht gefunden. Laut eines Berichts des WDR, der sich auf Aussagen der Feuerwehr Dortmund beruft, fehlt auch an Neujahr immer noch jede Spur des Tieres.

Schlangen-Alarm in Dortmund: Schlange immer noch nicht gefunden

Es seien Mehl verstreut und doppelseitiges Klebeband eingesetzt worden, um das Tier einzufangen – bisher jedoch ohne Erfolg. Die Bewohner, die bereits vor dem Jahreswechsel am Donnerstagabend (31. Dezember) evakuiert worden sind, dürften daher immer noch nicht zurück in ihre Wohnungen. Die meisten seien jedoch bei Freunden und Verwandten untergekommen, nur einige wenige hätten die Nacht in einem benachbarten Hotel verbracht.

Update, Donnerstag (31. Dezember), 19.09 Uhr: Wie Schlangenexperte Frank Wickert aus Wuppertal gegenüber der Bild erklärte, könnte es sich bei der Schlange in Dortmund um eine Kobra oder Mamba halten. „Die Schlange ist nicht sehr groß. Deshalb kleben wir den Keller ab, damit das Tier sich eventuell festsetzt. Ansonsten werden wir hier wahrscheinlich die nächsten vier bis fünf Tage verbringen. Wir gucken alles durch, sehen, dass wir schön vorsichtig sind, damit wir nicht gebissen werden.“

In Dortmund wurde eine Schlangenhaut gefunden.

Schlange in Dortmund gefunden: Bewohner in Hotels untergebracht

Update, Donnerstag (31. Dezember), 17.40 Uhr: Wie die WAZ berichtet wurden die Bewohner des Hauses an der Wittelsbacher Straße in Dortmund in Hotels untergebracht. Nach aktuellen Kenntnisstand würde keiner der Hausbewohner Schlangen halten. Möglicherweise hat das Reptil in der kalten Jahreszeit einen warmen Ort gesucht.

Schlange in Dortmund gesichtet: Tier könnte gefährlich sein

Erstmeldung, Donnerstag (31. Dezember), 16.30 Uhr: Eine Schlangenhaut im Keller ist nicht unbedingt das, was man zu sehen erwartet. Einem Bewohner in einem Dortmunder Mehrfamilienhaus ist heute (31. Dezember) aber genau das passiert. Die Feuerwehr wurde daraufhin verständigt.

Als die Feuerwehr eintraf, ließ sie zu zunächst einem Experten Bilder von der Schlangenhaut zukommen. Eine genaue Analyse konnte der per Foto nicht abgeben, jedoch konnte er auch nicht ausschließen, dass das Tier giftig ist. Daraufhin wurden alle Bewohner des Mehrfamilienhauses in Dortmund evakuiert.

Derzeit seien zwei Experten dabei, die Schlangenhaut zu identifizieren und das Tier möglicherweise im Haus ausfindig zu machen, wie ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber RUHR24.de bestätigte.

Schlange aus Herne versetzte das ganze Ruhrgebiet in Schrecken

Wann die Bewohner wieder das Haus betreten dürfen, sei „die große Frage“. Denn es sei durchaus denkbar, dass das Tier in eine Wohnung geschlängelt ist. Entweder würde die Schlange gefunden oder sich eindeutig als ungefährlich herausstellen. Wie lange die Schlangenhaut bereits im Keller gelegen haben könnte ist derzeit noch unklar.

Dass so eine Suche nach der Schlange dauern kann, beweist ein Fall aus 2019. Damals ist eine giftige Kobra einem Besitzer in Herne ausgebüchst und war einige Zeit lang nicht aufzufinden. Der Besitzer musste zur Strafe eine hohe Summe zahlen. Wir berichten weiter.

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