Folge der Corona-Krise

Dortmund: Neuheit im Rombergpark soll Mangel ausgleichen

Rombergpark Dortmund
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Im Rombergpark in Dortmund gibt es jetzt ein Amphitheater.

Der Rombergpark in Dortmund ist um eine Attraktion reicher. Ein Amphitheater soll dort künftig einen Mangel beheben, der während der Corona-Krise festgestellt wurde.

Dortmund – Wer dieser Tage durch den Rombergpark in Dortmund-Brünninghausen spaziert, entdeckt dort möglicherweise ein kleines Amphitheater. Die Bauarbeiten wurden im Mai abgeschlossen. Schon bald sollen auf den drei Reihen aus Natursteinquadern die ersten Gäste Platz nehmen.

Botanischer GartenRombergpark
StadtteilDortmund-Brünninghausen
Öffnungszeitenrund um die Uhr
Fläche68 ha

Dortmund: Neues Amphitheater im Rombergpark soll Veranstaltungsort werden

Geht es nach der Stadt Dortmund, soll das Amphitheater künftig nicht nur Teil der Führungen durch die weltweit größte künstliche Moor- und Heidelandschaft werden, sondern auch Schauplatz kultureller Veranstaltungen sein. Sinken die Corona-Fallzahlen weiter, könnten dort schon bald etwa Lesungen oder Vorträge stattfinden.

Im neuen Amphitheater im Dortmunder Rombergpark sollen bald erste kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

Wie die Stadt erklärt, habe man schon vor Corona im Bereich der Moorkate einen Ort für kleinere kulturelle Veranstaltungen schaffen wollen. In der Vergangenheit fanden im Rombergpark bereits solche Events statt. Allerdings mussten jedes Mal Bänke hin und her transportiert werden. Zudem fehlte der Stromanschluss für Licht und Ton.

Rombergpark in Dortmund bietet mit Amphitheater neue kulturelle Outdoor-Möglichkeit

Damit soll nun Schluss sein. Schon in Kürze will der Melange e.V. ein Programm für verschiedene Sommerveranstaltungen veröffentlichen. Bis dahin sollen auch Sitzkissen für mehr Komfort sorgen. Zudem will der Förderverein des Botanischen Gartens Rombergpark einen Regen- und Sonnenschutz finanzieren, der bei Bedarf aufgebaut werden kann.

Für das neue Amphitheater im Dortmunder Rombergpark wurden seit Ende des Winters 25 Tonnen Naturstein verarbeitet. Grund dafür sei auch die Corona-Krise gewesen. Die Pandemie hätte gezeigt, dass es der Stadt an kulturellen Outdoor-Möglichkeiten gefehlt habe (mehr Corona-News aus Dortmund auf RUHR24).

Da der Rombergpark rund um die Uhr besucht werden kann und über mehrere Eingänge frei zugänglich ist, müssen sich Besucher nicht auf das Coronavirus testen lassen. Allerdings bleiben die Pflanzenschauhäuser vorerst geschlossen und zu gewissen Zeiten gilt aktuell noch eine Maskenpflicht.