Horror für Anwohner in Dortmund! Lkw rollen mitten durchs Wohngebiet - zerstören sie die Häuser?

Seit März 2018 weisen in der Kreuzstraße in Dortmund Schilder auf die Schwertransporte und die Parkregeln hin. Foto: Florian Forth/RUHR24
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Seit März 2018 weisen in der Kreuzstraße in Dortmund Schilder auf die Schwertransporte und die Parkregeln hin. Foto: Florian Forth/RUHR24

Dortmund/NRW - Seit mehr als einem Jahr rollen Lkw über die Kreuzstraße in Dortmund. Jetzt befürchten die Anwohner Schäden an ihren Häusern. Hier die Infos.

Seit mehr als einem Jahr rollen Schwertransporte über die Kreuzstraße in Dortmund. Jetzt befürchten die Anwohner in dem begehrten Quartier Schäden an ihren Häusern.

Dortmund: Schwertransporte donnern am frühen Morgen durchs Viertel

"Ab morgens 5.30 Uhr donnern Tieflader durch die Straße", klagte eine Anwohnerin bereits im Mai in einem Schreiben an die Bezirksvertretung Dortmund Innenstadt-West. Die Architektin befürchtet durch den "zunehmenden Schwerlastverkehr" Schäden an den Häusern entlang der Kreuzstraße.

Da die Firma Thyssen Rothe Erde mit Sitz am Tremoniapark offensichtlich neue Hallen baue, sei davon auszugehen, dass künftig noch mehr Lastwagen über die Kreuzstraße rumpeln. Auch seien die ehemals provisorisch aufgestellten Parkverbotsschilder mittlerweile fest montiert worden.

Anwohner der Kreuzstraße fordern Fahrverbote

Die Anwohnerin befürchtet ebenfalls, dass auch die Kosten für eine etwaige Straßensanierung bei den Anwohner hängen bleiben. Zudem weist sie auf das Risiko für die Kinder hin, die eine der Schulen entlang der Kreuzstraße besuchen.

Sie fordert nun einen Ortstermin, um eine Lösung für das Problem zu finden. Sechs weitere Anwohner haben Beschwerden bei den Kommunalpolitikern eingereicht. In einer wird sogar ein Fahrverbot für Lastwagen gefordert.

Thyssen Rothe Erde muss wegen maroder Brücke ausweichen

Die Firma Thyssen Rothe Erde transportiert seit mehr als einem Jahr Stahlringe entlang der Wohnhäuser und Schulen auf der Kreuzstraße. Grund ist eine marode Brücke im Unionviertel.

Damals hatte die Stadt Dortmund die Kreuzstraße nicht als sanierungsbedürftig eingestuft. Sie durfte aber bereits damals als Flickenteppich bezeichnet werden. Die regelmäßigen Schwertransporte werden daran nur wenig ändern.

Die Bezirksvertretung Dortmund Innenstadt-West hat das Thema für die öffentliche Sitzung am 18. September (Mittwoch) auf die Tagesordnung genommen.