Feuerwehr mit Großeinsatz

Reizgas-Alarm in Dortmunder Schule! 35 Menschen mit Atemproblemen

Polizei und Rettungsdienst in Dortmund sind am Mittwoch wegen eines Reizgas-Alarms ausgerückt.
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Polizei und Rettungsdienst in Dortmund sind am Mittwoch wegen eines Reizgas-Alarms ausgerückt.

In Dortmund ist es am Mittwoch (27. November) zu einem Reizgas-Alarm an einer Schule gekommen. Feuerwehr und Polizei waren im Großeinsatz.

  • 35 Menschen haben in einer Schule in Dortmund über Atemwegsprobleme geklagt.
  • Grund ist offenbar das Versprühen von Reizgas.
  • Offenbar sind auch schon zwei Schuldige gefunden worden.

Dortmund - Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei sind am Mittwoch im Großeinsatz an einer Schule in Dortmund gewesen. Der Grund dafür war ein ausgelöster Reizgas-Alarm. Dieser wurde am Vormittag an einer Schule an der Marsbruchstraße ausgelöst - einer LWL-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache im Dortmunder Osten.

Dortmund: Schüler klagen über Reizungen in Augen und den Atemwegen

Wie die Polizei in Dortmund berichtet, habe eine verdächtige Geruchswahrnehmung zu dem Alarm geführt. Diese hatte bei mehreren Personen zu Reizungen der Augen und der Atemwege geführt, heißt es im Polizeibericht. Der Schulleiter verständigte in der Folge die Feuerwehr und die Polizei.

Insgesamt waren davon 35 Personen - 33 Kinder sowie zwei Erwachsene - betroffen. "Elf Schülerinnen und Schüler wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht", heißt es von der Polizei. Die Beamten gehen aktuell davon aus, dass Reizgas der Grund für die Schmerzen im Augen- und Lungenbereich war. Die Schule musste für den Zeitraum des Einsatzes aber nicht evakuiert werden.

Feuerwehr Dortmund öffnet Fenster und Türen

Die Feuerwehr öffnete unterdessen Fenster und Türen des Schulgebäudes und lüftete die Räumlichkeiten.

Und auch die Schuldigen scheinen für den Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgemacht zu sein: zwei minderjährige Schüler. Erste Zeugenaussagen hätten die Ermittler zu den beiden Verdächtigen geführt.

Während die Schüler an der Martin-Buber-Schule in Dortmund-Aplerbeck geschockt sein dürften, sind Reizgas-Einsätze bei der Feuerwehr im Ruhrgebiet fast schon Routine. Eine Gesamtschule in der Dortmunder Gartenstadt war ebenfalls bereits von einem Reizgas-Alarm betroffen, als dort 59 Menschen verletzt wurden. Die Feuerwehr war damals mit über 100 Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. 

Ebenfalls zu einem Großeinsatz gab es im Oktober 2017 an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund-Brackel, wo 1200 Schüler aufgrund eines Reizgas-Alarms evakuiert werden mussten.

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