Reinoldikirche bekommt 30 Meter langen Anbau - das steckt dahinter

So soll der Anbau der Reinoldikirche zum Kirchentag aussehen. Grafik: Visualisierung MAD Imagery
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So soll der Anbau der Reinoldikirche zum Kirchentag aussehen. Grafik: Visualisierung MAD Imagery

Dortmund/NRW - Die Reinoldikirche bekommt an der Südseite einen 30 Meter langen Anbau. Anlass des Projekts der TU Dortmund ist der Kirchentag im Sommer.

"Stadt Paradies Sanktreinoldi" soll die 30 Meter lange und acht Meter hohe Konstruktion heißen. Der Anbau soll die Reinoldikirche an der Südseite vorübergehend erweitern. Anlass des Projekts der TU Dortmund ist der Kirchentag im Sommer.

Ein Arkadengang aus sieben Rundbögen, gebaut aus Stahl und Holz, wird zum Kirchentag in Dortmund die Stadtkirche Reinoldi erweitern. Er soll bepflanzt werden und als Ort für Präsentationen und Begegnung genutzt werden.

Das Programm des Kirchentags findet ihr hier.

Entstanden ist die Idee des sogenannten Präsentationspavillions im November. Professoren der Uni sowie Pfarrer Michael Küstermann und das Stadtarchiv Dortmund waren die Ideengeber.

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Anbau der Reinoldikirche knüpft an Paradiesgärten an

"Wir haben mit dem Bau an die Tradition der Paradiesgärten angeknüpft, wie sie in vielen Kirchen – zum Beispiel am Kloster Maria Laach – zu finden waren", sagt Kai Becker von der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen an der TU Dortmund. Zahlreiche Firmen haben dafür Baustoffe, Schrauben und Farbe spendiert.

Ein großes Team aus 29 Studierenden und Mitarbeitern der TU Dortmund arbeitet seit Februar daran, die Pläne umzusetzen. Derzeit stehen die meterhohen Module noch in einer Halle am Campus Süd.

Aufstellen werden die Studierenden den Anbau der Reinoldikirche Anfang Juni. Nach dem Kirchentag in Dortmund soll der Anbau wieder abgebaut werden. Ein Großteil des Materials werde aber weiter genutzt.

Für den Kirchentag bekommen Schüler in Dortmund zwei Tage frei.