Zeugen gesucht

Tankstellen in Dortmund brutal ausgeraubt - Polizei fahndet nach Räuber mit schiefen Zähnen

Tankstelle
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Tankstelle. 

In Dortmund wurden am Wochenende gleich zwei Tankstellen ausgeraubt. Bislang fehlt jede Spur zu den mutmaßlichen Tätern. Die Polizei ist daher auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen. 

  • Die Überfälle waren nicht die einzigen am vergangenen Wochenende.
  • Die Polizei Dortmund fahndet nach mehreren Tätern mit auffälligen Details.
  • Verletzt wurde bei den Überfällen glücklicherweise niemand.

Raub auf Tankstellen in Dortmund - mutmaßliche Räuber unbekannt

Viel zu tun für die Polizei in Dortmund: Gleich zweimal sollen bislang unbekannte Täter am Wochenende einen Raub auf Tankstellen begangen haben. Ob es sich dabei jeweils um die gleichen Räuber handelt, ist aktuell noch unklar. 

Feststeht bislang nur, dass sich die Raubüberfälle am Samstag- und Sonntagabend (17. und 18. November) ereignet haben sollen. Zudem veröffentlichte die Polizei Angaben zum Aussehen der mutmaßlichen Täter, die zur schnelleren Identifizierung führen sollen.

Erster Raub ereignete sich am Samstagabend

Nach Angaben der Polizei Dortmund, betrat am Samstagabend (16. November) gegen 20.30 Uhr ein Täter die Tankstelle in der Straße Im I. Westfeld in Lütgendortmund. Dort soll er eine Angestellte bedroht und Bargeld von ihr gefordert haben. Die Frau zögerte nicht und gab dem Mann, was er verlangte. Im Anschluss sei er mit dem Geld vom Tatort geflüchtet. 

Laut Zeugenaussagen soll der mutmaßliche Räuber zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß sein und eine normale Figur haben. Zum Tatzeitpunkt habe er einen hellen Kapuzenpullover und eine schwarze Jacke getragen. Seine Haare seien dunkel und außerdem trage er einen Dreitagebart. Auffällig seien seine schiefen Zähne gewesen.

Zweiter Raub geschah am späten Sonntagabend in Dortmund-Westrich

Der zweite Raub soll sich am späten Sonntagabend (17. November) in Dortmund-Westrich ereignet haben. Gegen 21 Uhr seien dort drei unbekannte Männer in einem blauen Audi A3 auf das Gelände einer Tankstelle in der Bockenfelder Straße gefahren. Sie sollen die Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld sowie Tabakwaren gefordert haben. 

Im Anschluss sollen sie mit dem Audi in Richtung Bövinghausen geflüchtet sein. Das geforderte Bargeld hätten sie zuvor in eine Plastiktüte gestopft. Laut Zeugenaussagen seien die mutmaßlichen Täter komplett dunkel gekleidet und maskiert gewesen. Ob der Raub im Zusammenhang mit dem am Samstag steht, ist unklar. Auffällig ist aber, dass der Überfall in der Nähe von Lütgendortmund stattfand.

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Polizei Dortmund ist auf Mithilfe von Zeugen angewiesen

Die Angestellten der Tankstellen hatten in beiden Fällen Glück - keine von ihnen wurde bei den Überfällen verletzt. Da bislang aber jegliche Hinweise auf die Täter fehlen, ist die Polizei Dortmund auf Zeugenaussagen angewiesen. Entsprechende Hinweise nehmen die Beamten der Kriminalwache unter der Telefonnummer 0231-132-7441 entgegen. 

Nur einen Tag zuvor, am Freitagabend (15. November) kam es auf der Rheinischen Straße in Dortmund zu einem Raubüberfall in einem Erotik-Geschäft. Auch dort hofft die Polizei auf Zeugenaussagen, die zur Klärung des Verbrechens führen könnten. Ebenfalls passierte dieser brutale Raub in der Innenstadt von Dortmund. Ein junger Mann wurde auf der Kleppingstraße überfallen.