Etliche Strafanzeigen

Dortmund: Fahrer rast mit 120 km/h durch die City – dann eskaliert die Situation

Polizist hält Auto in Dortmund an
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Die Polizei Dortmund hatte mit einem uneinsichtigen Raser zu kämpfen. Symbolfoto

Mit 120 km/h ist ein Autofahrer über den Königswall in Dortmund gerast. Die daraus resultierenden Konsequenzen schienen dem Raser nicht gefallen zu haben.

Dortmund – Die Raserszene in Dortmund ist nach wie vor ein Problem. In der Nacht zu Donnerstag (8. April) führten Beamte der Polizei Dortmund deswegen eine mobile Kontrolle am Königswall durch. Dabei wurden sie Zeugen einer „absurd gefährlichen“ Fahrt, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

StadtDortmund
BundeslandNordrhein-Westfalen
RegierungsbezirkArnsberg
OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)

Dortmund: Raser brettet mit 120 km/h durch die Stadt – inklusive riskanter Überholmanöver

Gegen 0.30 Uhr fiel den Polizisten ein Auto am Königswall auf. Der 25-jährige Fahrer steuerte es mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die City. Zwischenzeitlich soll der Raser bis zu 120 km/h draufgehabt haben.

Über die Rheinische Straße und die Unionstraße raste der Mann in Richtung Norden. Trotz Gegenverkehr hätte er auf der Sunderstraße im Bereich eines Fußgängerübergangs zu einem riskanten Überholmanöver angesetzt. Die Beamten wunderten sich zu dem Zeitpunkt darüber offenbar längst nicht mehr (mehr Blaulicht-News aus Dortmund auf RUHR24).

Dortmund: Polizei stellt Raser – es folgen üble Beleidigungen und etliche Strafanzeigen

„Dass er dort keinen Blinker gesetzt hatte, passte ins Bild der rücksichtslosen Fahrweise“, schreibt die Polizei Dortmund zu dem Vorfall. Von der Sunderstraße flüchtete der Fahrer auf die OWIIIa in Richtung Westen. Dort war er mit 200 km/h unterwegs. Doch dabei sollte es nicht bleiben.

Als die Beamten den Raser kurze Zeit später an der Straße Bärenbruch anhielten, habe sich der 25-Jährige „gelinde gesagt uneinsichtig“ verhalten. Der Mann beschimpfte die Polizisten offenbar aufs Übelste. „Die genauen Worte, mit denen er die Beamten beleidigte, bleiben im Schimpfwortfilter der polizeilichen Pressemeldungen hängen“, schreibt die Polizei.

Der Wall in Dortmund ist ein beliebtes Ziel für Raser.

Die Unzufriedenheit des Rasers könnte wohl auch damit zusammenhängen, dass ihn nun eine Anzeige wegen Beleidigung und eine Strafanzeige wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens erwartet. Zusätzlich beschlagnahmte die Polizei Dortmund das Auto und das Mobiltelefon des 25-jährigen Fahrers.

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