Nach Hetze auf Instagram

Rapper 18 Karat äußert sich zum "zu brutalen" Hetzsong gegen Dortmunder Polizei - und gesteht dann Straftat

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Rapper 18 Karat äußerte sich auf Instagram zu seinem Hetzsong gegen die Dortmunder Polizei.

Rapper 18 Karat hat einen Hetzsong gegen die Polizei Dortmund bisher groß angekündigt. Doch bisher kam jedoch: nichts. Nun äußert er sich auf Instagram.

  • Der Rapper 18 Karat hat sich erneut über seinen Disstrack gegen die Dortmunder Polizei geäußert.
  • Diese soll bei einer Hausdurchsuchung die Mutter des Rappers verletzt haben. 
  • Jetzt rudert der Dortmunder jedoch zurück.

Dortmund - Rapper 18 Karat hat sich auf Instagram das erste Mal zu seinem Disstrack gegen die Polizei Dortmund geäußert. Auf eine Veröffentlichung wird man jetzt aber wohl lange warten müssen.

Rapper 18 Karat aus Dortmund wurde im November festgenommen

Hintergrund der Geschichte: Im Juli 2019 wurde ein Dortmunder Friseur der Bikergang Bandidos lebensgefährlich angeschossen. Lange fahndete die Polizei Dortmund nach möglichen Tätern und Zeugen. Ende November letzten Jahres kam es zur Festnahme.

Mit dabei: Der Dortmunder Rapper 18 Karat. Bei der Festnahme in der Wohnung seiner Schwester soll es allerdings nicht ganz reibungslos zugegangen sein. So klagt der Rapper an, dass seine Mutter zuvor bei der Stürmung ihrer Wohnung von der Sondereinheit geschubst wurde und sie anschließend gestürzt sei.

Vorwürfe von 18 Karat gegen die Polizei Dortmund: Beamten sollen seine Mutter verletzt haben

Dabei soll sie sich an den Halswirbeln verletzt haben. Die Polizei Dortmund bestätigte gegenüber RUHR24 den Sturz der Wohnungsinhaberin. Die Beamten gaben an, dass die Mutter von 18 Karat in ein Krankenhaus gebracht worden sei.

Auf Instagram kreidete 18 Karat danach das Vorgehen der Polizei öffentlich an und postete ein langes Statement über die gesamte Angelegenheit. In dieser machte der Rapper dann klar: Er wird einen Song über die Polizei Dortmund veröffentlichen - und das Verhalten der Beamten ankreiden. Bis heute warten die Fans jedoch vergeblich darauf.

18 Karat aus Dortmund äußert sich zum bisher unveröffentlichten Disstrack gegen die Polizei

Bei einer Fragerunde auf der Instagramseite des Rappers, konnten Fans 18 Karat Fragen stellen. Schnell drehte sich jedoch alles um den Disstrack, der bisher nicht erschienen ist. Auf die Frage eines Fans, wo denn der Song bleiben würde, gab der Rapper eine eindeutige Antwort.

"Mein Song steht bereit. Zu brutal ist dieser Song geworden. Leider haben mein Label und mehrere Anwälte es abgeraten, weil der Song zu brutal ist und ich mir damit schaden würde. Jetzt muss ich schauen, wie ich es mache, aber Song steht schon lange."

Dortmunder 18 Karat veröffentlicht als Entschädigung eine Line des Songs

Auch eine Veröffentlichung des Liedes unter einem anderen Namen würde nicht infrage kommen. Wie er in einer weiteren Frage beantwortet, habe er Angst, dass das Lied doch zu ihm zurückverfolgt werden könnte. Auch ein umschreiben des Liedes sei für ihn nicht möglich, da sonst der Inhalt verloren gehen würde.

Um seinen Fans dennoch einen Eindruck von dem Song gegen die Dortmunder Polizei zu geben, veröffentlichte er eine sogenannte Line (also einen Satz) des Songs - und diese hat es ganz schön in sich.

Rapper 18 Karat aus Dortmund gestand anschließend noch eine Straftat

"Ich hab Bock einen Bullenwagen zu verbrennen. Für die Straße, für die Familie, für die Gang." Passend dazu wurde ein Gif einer explodierenden Bombe eingefügt. Aber abgesehen von der Debatte rund um den Hetzsong gegen die Dortmunder Polizei, hatte der Rapper noch einiges weiteres zu sagen - und gab dabei sogar eine Straftat zu.

So gab der Rapper an, dass er mit Drogen handeln würde. Das hätte ihn angeblich schon mit 19 Jahren zum Millionär gemacht. Wie viel Kilogramm Drogen er im Jahr unter die Leute bringt, verrät der Rapper in seiner Instagram-Story allerdings nicht.

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