Nacht endet im Krankenhaus

Dortmund: Kein Bock auf 2G – Randalierer werfen plötzlich mit Stühlen

Lieber mit Stühlen werfen und von der Polizei in Gewahrsam genommen werden, statt den Impfausweis vorzuzeigen. Das haben sich anscheinend zwei Männer in Dortmund gedacht.

Dortmund – Corona und die damit einhergehenden Regeln und Bestimmungen machen nur wenig Spaß. Doch einigen Menschen in Dortmund scheinen die Beschränkungen besonders zu schaffen zu machen. So sehr, dass sie sich lieber aggressiv gegen die Maßnahmen auflehnen und am Ende im Krankenhaus landen.

StadtDortmund
BallungsgebietRuhrgebiet
Einwohner603.609 (2020)

Corona in Dortmund: Männer wollen sich nicht an 2G halten und randalieren

Aktuell gilt die sogenannte 2G-Regel. Das bedeutet, dass Menschen ohne Corona-Schutzimpfung und ohne Genesenen-Status in einigen Bereichen ausgeschlossen sind. So zum Beispiel in der Gastronomie. Ob die zwei Männer in folgender Geschichte geimpft, genesen oder getestet waren, ist nicht bekannt. Nur, dass sie genau darüber partout keine Auskunft geben wollten und sich mit Händen und Füßen gewehrt haben.

Das ganze spielte sich in einer Bar am Königswall am Samstag (27. November) kurz vor Mitternacht ab, zu dieser Zeit wurde die Polizei Dortmund verständigt. Zwei alkoholisierte Männer sollen laut Polizei-Mitteilung einer Bar verwiesen worden sein, weil sie sich weigerten, ihren Nachweis über ihren Impfstatus vorzuzeigen (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Dortmund Hauptbahnhof: Männer wehren sich gegen 2G und werfen mit Stühlen

Anstatt einfach zu gehen, seien der 33- und der 36-Jährige aggressiv geworden und warfen mit Stühlen um sich. Anschließend sollen sich die beiden aus Hemer stammenden Männer auf den Bahnhofsvorplatz begeben haben – dort wurden sie auch direkt von der alarmierten Polizei kontrolliert.

Doch auch in der Gegenwart der Beamten konnten sich die Männer wohl nicht beruhigen. Den Angaben nach verweigerten beide die Auskunft über ihre Personalien und wurden zunehmend aggressiver. Zur Unterstützung kamen mehrere Beamte der Bundespolizei hinzu (mehr News zu Kriminalität in NRW bei RUHR24).

Dortmund: Randalierer musste schlussendlich in ein Krankenhaus gebracht werden

Bei der Durchsuchung der beiden Männer eskalierte die Situation anscheinend. Die Männer aus Hemer leisteten Widerstand, der 33-Jährige soll dabei einen Beamten der Bundespolizei ins Gesicht geschlagen haben. Auch der 36-Jährige leistete laut Polizei auf dem Weg zur Gewahrsam massiven Widerstand.

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Auf der Wache angekommen, soll sich die Situation noch einmal verschärft haben: Der 33-Jährige soll laut Angaben erneut gegen die polizeilichen Maßnahmen rebelliert haben. Dann solle er aus nicht bekannten Gründen plötzlich über gesundheitliche Probleme geklagt haben. Die Beamten leisteten Erste Hilfe und alarmierten einen Rettungsdienst, der den Mann zur Behandlung in ein Krankenhaus transportierte.

Wie es dem Mann inzwischen geht, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass beide Männer nun eine Anzeige wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte/Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erwartet.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/DPA, Swen Pförtner/DPA; Collage: RUHR24

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