Skurrile Forderung

Dortmund: Psychisch kranker Mann drohte mit Explosion im Klinikum Nord

Ein anscheinend psychisch kranker Mann drohte mit einer Explosion in der Klinik Nord.
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Ein anscheinend psychisch kranker Mann drohte mit einer Explosion in der Klinik Nord.

Ein anscheinend psychisch kranker Mann hat am Wochenende im Dortmunder Klinikzentrum Nord damit gedroht, eine Bombe zu zünden. Er wollte durch einen Chefarzt behandelt werden.

Dortmund – Ein laut Polizeiaussagen offenbar psychisch kranker Mann hatte am Sonntag (22. August) im Dortmunder Klinikzentrum Nord mit einer Explosion gedroht. Zuvor forderte er die sofortige Behandlung durch einen Chefarzt.

StadtDortmund
VorfallBomben-Drohung in Klinik
BehördePolizei Dortmund

Dortmund: Bomben-Drohung in Klinikzentrum Nord – Polizei sucht Mann mit Drohne

Der Mann betrat laut Polizeimitteilung gegen 15 Uhr am Sonntag das Klinikzentrum Nord in Dortmund. Er wolle sofort durch einen Chefarzt behandelt werden, sonst solle eine Bombe explodieren, so seine Drohung. Hinweise darauf, ob der Mann tatsächlich eine Bombe oder Waffe bei sich trug, gab es laut den Ruhr Nachrichten jedoch nicht.

Noch während eine Mitarbeiterin den Notruf wählte, verschwand der Mann aus der Klinik in Dortmund. Die Polizei leitete sofort Suchmaßnahmen ein und setzte unter anderem eine Drohne ein, um den gesuchten Mann aufzuspüren (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Bomben-Drohung in Dortmund: Verdächtiger war zuvor aus einer Psychiatrie geflohen

Die Polizei teilt mit, dass weitere Ermittlungen schlussendlich ergeben hätten, dass „von einer Ernsthaftigkeit der Drohung nicht auszugehen war“. Gegen 19.15 Uhr erkannte ein Zeuge den gesuchten Mann auf der Leopoldstraße und die Polizei konnte ihn festnehmen (mehr News zu Kriminalität in NRW bei RUHR24).

Video: Dortmund – die Perle im Ruhrgebiet

Der 41-jährige Mann war zuvor aus einer Psychiatrie geflohen. Ein Krankentransport brachte den Mann zurück in die geschlossene Einrichtung. Die Polizei betont in ihrer Abschlussmeldung: „Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung“, denn Hinweise auf eine Bewaffnung oder Sprengmittel habe es nicht gegeben.

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