Bild: Bundespolizei

Die Bundespolizei in Dortmund musste eine Nilgansfamilie am Westfalenstadion vor einfahrenden Zügen retten. Am Ende schafften es nur die Küken.

  • Die Eltern der Nilgansfamilie kamen durch einen Zug ums Leben.
  • Die Zugstrecke am Westfalenstadion war zwischenzeitlich gesperrt.

Die Nilgansfamilie mit insgesamt sechs Küken war am Mittwochmittag (3. Juli) an den Gleisen am Haltepunkt Signal-Iduna-Park unterwegs – und hatte sich damit in Große Gefahr begeben.

Eltern der Küken nur noch tot geborgen

Das wiederum hatte die Bundespolizei in Dortmund auf den Plan gerufen. Als Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie jedoch Schlimmes fest. Die Eltern der Küken hatten ihren Marsch durch die Gleisanlagen am Signal-Iduna-Park nicht überstanden und waren überfahren worden.

Die Bundespolizei rettete am Westfalenstadion sechs Küken. Foto: Bundespolizei
Die Bundespolizei rettete am Westfalenstadion sechs Küken. Foto: Bundespolizei

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Glück im Unglück: Die Küken wurden vom Zug verschont, irrten noch über die Gleise am Halt „Signal-Iduna-Park“. Beamte der Bundespolizei konnten sie noch rechtzeitig vor dem Tod retten.

Die Bundespolizei rettete am Westfalenstadion sechs Küken. Foto: Bundespolizei
Für die Eltern der kleinen Nilgans-Babys kam jede Hilfe zu spät. Foto: Bundespolizei

Ähnliches Glück hatten zuletzt Enten-Babys, die an Ostern in Dortmund in einen Gully gefallen waren – und von der Feuerwehr gerettet werden konnten.

Gleise am Westfalenstadion kurzzeitig gesperrt

Nach Rücksprache und dank Unterstützung der Dortmunder Feuerwehr brachten Mitarbeiter die Tiere zum Tierschutz. Für die Zeit der Tierrettung mussten die Gleisanlagen – die auch die Linie der RB59 nutzt – kurzfristig gesperrt werden.

Feuerwehr und Polizei im Ruhrgebiet retten immer wieder Küken aus einer Notlage. In Bochum hatte die Feuerwehr Anfang Juni Küken mit einem Staubsauber aus einem Gully gerettet.