Flucht endet mit Unfall

Raser flüchtet auf A40 mit Tempo 190 vor Polizei Dortmund und verunglückt

Eine wilde Verfolgungsjagd zwischen einem Raser und der Polizei auf der A40 und der A45 fand in Dortmund ein unsanftes Ende.

Dortmund – Am Freitagvormittag (28. Oktober) kam es auf der A40 zwischen Bochum und Dortmund zu einer Verfolgungsjagd, bei der ein Autofahrer (38) versuchte, vor einem Motorrad der Polizei Dortmund zu fliehen. Dem Beamten war das gefährliche Fahrverhalten des Mannes aus Wickede (Ruhr) aufgefallen.

Autobahnkreuz Dortmund-WestVerbindet A40 (Ruhrschnellweg) mit der A45
Dortmunder StadtbezirkLüdgendortmund
Verkehrsaufkommentäglich rund 147.000 Fahrzeuge

Autofahrer flieht auf A40 und A45 vor der Polizei – Flucht endet in Dortmund

Nach Angaben der Polizei Dortmund war er deutlich schneller als die erlaubten 100 Kilometern pro Stunde unterwegs und fuhr sehr dicht auf vorausfahrende Autos auf. Als der Fahrer den Polizeibeamten bemerkte, beschleunigte er auf mehr als 190 Stundenkilometer und unternahm gefährliche Überholmanöver. Die Anhaltezeichen des Polizisten ignorierte er.

Am Autobahnkreuz Dortmund-West wechselte der Fliehende von der A40 auf die A45 in Richtung Mallinckrodtstraße. Dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen eine Seitenplanke und wurde dadurch zurück auf die Fahrbahn geschleudert (mehr Unfall- und Verkehrs-News auf RUHR24).

Raser baut Unfall auf Mallinckrodtstraße in Dortmund – und wehrt sich gegen Polizei

Der Raser konnte sich aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreien. Beim Eintreffen der Polizei leistete er Widerstand, weshalb er vorübergehend gefesselt wurde.

Hinter dem Autobahnkreuz Dortmund-West endete die Flucht eines Opel-Fahrers vor der Polizei.

Anschließend wurde der Wagen, der eigentlich einer Dortmunderin gehört, abgeschleppt. Den Raser erwarteten nun Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ebenso wird gegen ihn ermittelt, weil er Widerstand geleistet hatte.

Rubriklistenbild: © Rupert Oberhuser/Imago

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