Am Wochenende

Polizei Dortmund bemerkt bei Auto-Kontrollen auf dem Wall seltsame Veränderung

Die Dortmunder Polizei hat am Wochenende Raser in der City gejagt. Doch etwas war anders als sonst.

Dortmund – Kein Wochenende in Dortmund vergeht ohne Tempo-Rekorde auf dem Wall oder sonst wo nahe der Innenstadt, dem Hafen oder am Phoenix See. Und auch das vergangene Wochenende brachte wieder ärgerliche Raser-News mit sich.

StadtDortmund
OrteInnenstadt, Hafen, Phoenix West, Phoenix Ost
AnlassRaser-Kontrollen

Dortmund: Weniger Raser auf dem Wall – Polizei stellt seltsame Veränderung fest

Doch die Dortmunder Polizei stellte eine seltsame Veränderung zu vorangegangenen Wochenenden fest. Deutlich weniger Pkw als in den vergangenen Monaten waren in den Nächten zu Samstag (11. September) und Sonntag (12. September) in der Dortmunder Innenstadt, am Hafen und auf den Phoenix-Flächen in Hörde unterwegs.

Zum Vergleich: Anfang 2021 überprüfte die Dortmunder Polizei noch bis zu 800 Fahrzeuge an einem Wochenenden – dieses Mal waren es dagegen „nur noch“ 195. Ob das an den hartnäckigen Kontrollen an den Dortmunder Hotspots liegt und die Raser die Lust verloren haben? Oder doch an den wieder geöffneten Clubs, Bars und Diskotheken? Die Polizei jedenfalls stellt dazu zunächst keine Mutmaßungen an.

Polizei-Kontrollen auf dem Wall in Dortmund trotz weniger Betriebs

Dennoch: Trotz weniger Betriebs kontrollierte die Dortmunder Polizei an beiden Nächten, „um Raser und illegal getunte Pkw zu stoppen und für Anwohner unerträglichen Lärm zu unterbinden“, wie sie selbst in einer Mitteilung schreibt (Hier weitere News zum Thema Verkehr bei RUHR24 lesen).

Für Aufregung sorgte aber zunächst der Fahrer eines E-Scooters. Er soll im Einsatz befindliche Polizisten im Vorbeifahren beleidigt haben, sei zudem in Schlangenlinien gefahren – über eine rote Ampel. Der offensichtliche Grund: Der Mann hatte zu tief ins Glas geschaut. Die Polizei leitete ein Verfahren gegen den Mann ein.

Autofahrer fuhr auf Wall in Dortmund Tempo 90 statt 30 – Polizei reagiert mit ganzer Härte

Indes machten auch Auto-Fahrer auf sich aufmerksam – in der Nacht zu Freitag etwa ein 43-jähriger Dortmunder, der mit 90 Sachen auf dem Wall fuhr, wo zu der Zeit Tempo 30 herrscht. Dem Mann droht jetzt ein mehrmonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld in dreistelliger Höhe.

Am Königswall auf Höhe des Fußballmuseums (im Hintergrund) wird seit einigen Monaten geblitzt. Nachts hat die Stadt Dortmund hier Tempo 30 verhängt.

Die Bilanz des – zum Glück – unspektakulären Wochenendes: 251 Personen wurden in 195 Fahrzeugen überprüft. Es gab 15 Platzverweise und fünf Fahrern wurde aus unterschiedlichen Gründen die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei kündigt an: Die Kontrollen werden fortgesetzt.

Rubriklistenbild: © Polizei Dortmund

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