Biker brettern über die B54

Wilde Verfolgungsjagd durch Dortmund: So kurios ist die Entschuldigung des Rasers

Zwei Raser haben sich auf der B54 eine Verfolgungsjagd mit der Polizei Dortmund geliefert.
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Zwei Raser haben sich auf der B54 eine Verfolgungsjagd mit der Polizei Dortmund geliefert.

In Dortmund haben sich zwei Raser eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Die Motorradfahrer brausten mit 200 Sachen auf der B54 davon.

  • Im Anschluss an eine Kontrolle in der Raser- und Tuningszene kam es laut Polizei Dortmund zu einer Verfolgungsjagd.
  • Fünf Biker fielen am Wallring durch sehr hohe Geschwindigkeit auf.
  • Zwei Personen ergriffen über die B54 die Flucht vor den Beamten.

Dortmund - Am Wochenende kam es in Dortmund offenbar wieder zu einem illegalen Rennen der Raser-Szene. Fünf Biker sollten kontrolliert werden, zwei unter ihnen flüchteten im Eiltempo. 

Bundesstraße

B54

Gesamtlänge

Ca. 350 Km

Bundesländer

Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz

Dortmund: Raser-Kontrolle endet in Verfolgungsjagd

Wie die Polizei Dortmund berichtet, fielen am Freitagabend an der Leuthardstraße fünf Motorradfahrer auf, die mit hohen Geschwindigkeiten und Fahrspur-Wechseln die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Als diese an der Einmündung Südwall/Ruhrallee kontrolliert werden sollten, hätten zwei unter ihnen sich aus dem Staub gemacht

Dabei sollen die Raser mit geschätzten 100 Km/h auf der Ruhralleee Richtung B54 unterwegs gewesen sein. Erlaubt sind an dieser Stelle aber nur 30 km/h (alle Dortmund-Texte auf RUHR24.de)

Dortmund: Raser flüchten mit 200 Sachen über die B54

Damit nicht genug: Nach Polizei-Angaben ließen sich die Flüchtenden auch durch eine rote Ampel nicht aufhalten und begingen weitere Verkehrsvergehen. Welcher Art diese Vergehen waren, wurde nicht genauer benannt.

Auf der B54 Richtung Hagen/Herdecke angekommen, beschleunigten die Raser schließlich weiter. Etwa 200 Km/h hat die Endgeschwindigkeit der beiden Geschwindigkeits-Fanatiker nach Schätzung der Beamten betragen. Und damit noch einmal deutlich mehr als bei JP Kraemer, der laut Polizei kürzlich mit 142 Km/h in einer 30er-Zone unterwegs war.

Dortmund: Polizei kann einen der Raser stellen

Vor der Einmündung Wittbräucker Straße nahmen die Einsatzkräfte der Polizei die Verfolgung der beiden Raser wieder auf. Diese gaben weiter Gas und ließen in der Folge noch eine weitere rote Ampel unbeachtet hinter sich.

An einer Buswendeschleife sei es schließlich gelungen, einen 32-jährigen aus Hagen zu stellen. Der Mann entschuldigte seine Flucht laut Polizei durch "Panik und Herdentrieb". Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen des Verdachts der Teilnahme an einem illegalen Rennen. Der zweite Beteiligte an der Verfolgungsjagd konnte noch nicht ermittelt werden.

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