Kriminalität

Dortmund: Polizist zwingt Täter vor Fußballmuseum mit „Geräusch“ in die Knie

Mitten in der Innenstadt von Dortmund hat die Polizei am Wochenende eine gefährliche Situation entschärft.

Dortmund – Besucher der Dortmunder Innenstadt wurden am Samstagmorgen von einem, laut Polizei, „hochaggressiven“ Mann (29) in Angst und Schrecken versetzt.

Dortmund: Polizei nutzt Elektroschocker in der Innenstadt

Nahe dem Fußballmuseum soll der wohnungslose Mann Passanten beleidigt und bedroht haben. Die Polizei soll den Mann schon von weitem schreien und fluchen gehört haben.

Als die Beamten den Mann stellen wollten, soll dieser „mit erhobenen Fäusten und wild-schreiend“ auf sie zugerannt sein, wie es in einem Bericht der Polizei heißt. Die Beamten sollen dem Mann in der Folge mit dem Einsatz eines Elektroschockers gedroht haben.

Elektroschocker hilft Polizei Dortmund bei Einsatz in der Innenstadt

Doch habe sich der Mann laut Angaben der Polizei nicht einschüchtern lassen. Erst, als die Polizei den sogenannten „Taser“ tatsächlich zückte und einen „Lichtbogen“ damit erzeugte, schien sich die Situation beruhigen.

Das „elektrische“ Geräusch des Lichtbogens ließ den City-Rambo schließlich auf die Knie gehen und sich ergeben, berichtet die Dortmunder Polizei. Sie schreibt über den Mann: „Er blieb stehen, hob die Hände in den Himmel und kniete sich auf den Boden.“

Die Polizei in NRW nutzt erst seit Kurzem die Taser.

Die Beamten verhängten einen Platzverweis für die gesamte Innenstadt gegen den Mann. Außerdem erstattete sie eine Strafanzeige wegen Fahrraddiebstahls – denn das Fahrrad, was der Mann bei sich hatte, war bei der Polizei als gestohlen gemeldet worden.

Rubriklistenbild: © Sabrina Wagner/RUHR24, Philipp von Ditfurth/DPA; Collage: RUHR24

Mehr zum Thema