Auf frischer Tat ertappt

Dortmunder Polizei-Hund „Aika“ zwingt Frau zu peinlicher Ausrede

Polizei-Hündin „Aika“ hat in Dortmund zugeschnappt.
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Polizei-Hündin „Aika“ hat in Dortmund zugeschnappt.

Die Polizei Dortmund kann sich bei Hündin „Aika“ bedanken. Dafür, dass eine Straftat verhindert werden konnte. Die Tatverdächtige sorgte am Ende mit einer Aussage für Irritation.

Dortmund – Einmal mehr hat ein Hund der Polizei Dortmund dabei geholfen, eine Straftat zu verhindern. Im Falle von „Aika“ führte ein gezielter Biss in den Körper einer 31-jährigen Frau zum Ermittlungserfolg.

Dortmund: Polizeihündin „Aika“ hilft dabei, Tatverdächtige zu schnappen

Bevor es zum folgenreichen Biss gekommen war, hatte sich am Mittwochabend (1. September) ein Hinweisgeber bei der Polizei Dortmund gemeldet. Er hatte bemerkt, dass eine Frau in der Straße Johannisborn in der Innenstadt offenbar Kellerräume durchwühlte.

Die Polizei rückte in der Folge mit Hündin „Aika“ an, drohte der Tatverdächtigen laut eigenen Angaben mehrfach mit dem Einsatz des Tieres. Doch statt sich zu „ergeben“ wählte die 31-Jährige die Flucht – und „Aika“ biss zu.

Frau (31) wird von Hund der Polizei Dortmund gebissen – Rettungswagen kommt

In der Folge musste ein Rettungswagen anrücken. Rettungskräfte versorgten die Frau, die in einer ersten Befragung durch die Polizei angab, sich in den Kellerräumen nur umziehen zu wollen.

Die Polizei wollte diese Aussagen offenbar nicht glauben und kündigt an: „Warum sie dazu aber Aufbruchswerkzeug dabei hatte und die Polizeibeamten am Tatort einbruchstypische Hebelmarken entdecken konnte, wird die Tatverdächtige in einer weitergehenden Vernehmung erklären müssen.“

Die Frau erwartet nun ein Strafverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aus Kellerräumen.

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