Polizei sucht großen Mann

Dortmund: Mann verweigert Maske in Kiosk – dann eskaliert die Lage

Ein Maskenverweigerer hat einen Kiosk-Besitzer in Dortmund attackiert und verletzt. Dieser hatte ihn zuvor auf die Maskenpflicht hingewiesen.

Dortmund – Der Hinweis auf seine fehlende Maske genügte, um einen Kiosk-Kunden völlig aus der Fassung zu bringen. Bei der anschließenden Attacke wurde der Ladenbesitzer (62) in Dortmund-Mengede am Mittwoch (29. September) leicht verletzt. Der Maskenverweigerer flüchtete, die Polizei sucht ihn jetzt.

Dortmund: Corona-Maskenverweigerer verletzt Kiosk-Besitzer – Polizei sucht Täter

Die meisten Menschen haben sich in der seit fast zwei Jahren andauernden Corona-Pandemie längst an das Tragen einer Maske gewöhnt. Nicht erst nach dem tödlichen Schuss auf einen Tankstellen-Mitarbeiter in Idar-Oberstein sorgen Unbelehrbare für Aufsehen.

Auch ein Kunde in einem Kiosk wollte sich am Mittwoch nichts sagen lassen. Nach dem Hinweis des Besitzers, er müsse im Laden einen Mundschutz tragen, rastete der Mann aus. Das berichtet die Polizei Dortmund am Donnerstag (30. September).

Polizei Dortmund sucht Verdächtigen nach Attacke auf Kiosk-Besitzer in Mengede

Überraschte Zeugen sagten der Polizei, dass der bislang unbekannte Täter plötzlich eine Bierflasche in die Regale des Kiosks warf und auf den Kiosk-Betreiber losging. Als dieser den aggressiven Mann aus dem Laden befördern wollte, griff der Kunde ihn mit Tritten an (alle News zur Kriminalität in NRW bei RUHR24).

Der Kioskbesitzer wurde dabei leicht verletzt, der Angreifer konnte entkommen. Jetzt sucht die Polizei Dortmund nach dem Täter. So wird der aggressive Maskenverweigerer beschrieben:

  • Alter: zwischen 40 und 50 Jahre
  • Größe: ca. 1,90 Meter
  • Statur: kräftig
  • Kleidung: Cappy, beigefarbene Jacke

Der Täter soll akzentfreies Deutsch gesprochen haben und leicht gebräunte Haut haben. Laut Zeugen ist er regelmäßig an der Rigwinstraße in Mengede-Mitte zu sehen.

Hinweise zum Tatverdächtigen nimmt die Kriminalpolizei Dortmund unter 0231/132 7441 entgegen.

Rubriklistenbild: © Axel Heimken/dpa

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